«Wir sind am Morgen in Nidau am Bielersee bei bewölktem Himmel und somit recht angenehmen Temperaturen gestartet», erzählt Reto Huwiler. Doch am Mittag waren die Wolken weg und die Sonne brannte unbarmherzig auf die Radfahrer nieder: «Es war dennoch einigermassen zum Aushalten», berichtet Reto, «man muss sich aber sehr gut eincremen und immer viel trinken. Ich habe meine Bidons immer wieder an Brunnen aufgefüllt.» 

Auf den flachen Teilstücken der heutigen Etappen sei es sehr gut gelaufen, in den beiden harten Steigungen zwischen Kilometer 50 und 60 sowie ab Kilometer 90 bis 100 aber zweitweise hart gewesen: «Da ist es brutal, weil der Fahrtwind fehlt, der dich in der Ebene etwas abkühlt. Da läuft dir der Schweiss ins Gesicht und weil sich dieser mit der Sonnencreme vermischt hat, brennt es in den Augen.»

Die Steigungen haben Reto dennoch nicht viel ausgemacht: «Wenn Du lange bergauf fahren musst, dann geht es irgend einmal auch wieder runter. Und das macht mächtig Spass.»

Reto war auf dieser Etappe, die mit Mittagsrast in Yverdon über 120 Kilometer nach Lausanne führte, arg vom Pech verfolgt: «Ich hatte drei Platten zu verzeichnen, zweimal am Vorderrad und einmal am Hinterrad. Wir haben die Pannen unterwegs notdürftig behoben, müssen aber heute Abend noch mal professionell dahinter», erzählte der bbz-Berufsschüler.

Es gab noch weitere Pannen: «An einem Velo ist die Kette gerissen. Tourenleiter Martin Erne musste ein Ersatzvelo vorbeibringen», berichtet Reto und hofft, dass er Morgen, auf der nächsten Etappe von Pannen verschont bleibt.

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