Schon wieder Aufregung an der Schule in Bremgarten. Ein 15-jähriger Realschüler droht Anfang Woche im Klassenzimmer seiner Lehrerin und auch anderen Schülern. Es werde was passieren, sagt der Junge laut einem Bericht von Tele M1.

Die Schule reagiert auf die Drohungen umgehend und weist den 15-Jährigen nach Gesprächen mit den Eltern von der Schule. Schulleiter Guido Wirth bestätigt den Sachverhalt.

Bereits vor drei Wochen in den Schlagzeilen

Der Schüler wird auch nicht an die Schule zurückkehren können. Er müsste noch fünf Wochen zur Schule gehen, bevor seine obligatorische Schulzeit endet. Bis Ende Woche wollen die Behörden eine Lösung präsentieren, wie es mit dem 15-Jährigen weitergehen soll. Angestrebt wird ein Mix aus schulischen und ausserschulischen Aktivitäten.

Es ist der zweite Vorfall an den Schulen Bremgarten innert weniger Wochen. Vor gut drei Wochen erschien ein ebenfalls 15-jähriger Schüler betrunken im Unterricht. Er musste darauf ins Spital gebracht werden. Nun leistet der junge Mann als Strafe Sozialarbeit.

Beim Aargauischen Lehrerverband lobt man die Reaktion der Bremgarter Schule. De Verantwortlichen hätten richtig gehandelt, erklärt Präsident Niklaus Stöckli. An den Aargauer Schule gäbe es diesbezüglich eine unmissverständliche Richtlinie und die heisse: Null-Toleranz. (rsn)