Jäger sind für Peter Suter vor allem eines: «Totale Egoisten und gefühlskalte Menschen». Das sagte der Präsident des Vereins zum Schutz der bedrohten Wildtiere, in der TV-Sendung «Duell aktuell» auf Tele M1. Doch damit nicht genug.

Tierfreund Peter Suter giftelt gegen Jägerinnen

Was Peter Suter gegen die Jägerinnen hat

Tierschützer Suter sind vor allem die Jägerinnen ein Dorn im Auge, für ihn sind sie nicht normal, wie er frank und frei erklärt. «Frauen, die auf die Jagd gehen, haben einen einen Minderwertigkeits-Komplex oder einen psychischen Defekt». 1000 Aargauer Männer plus 200 Gäste aus anderen Kantonen sei eh schon viel zu viel. 100 würden genügen, meint Suter. Die Frauen brauche es da nicht.

Magere Rehe

Suter greift die Jäger an, weil ihm die Tiere Leid tun, allen voran die Rehe. Die hätten wegen der Jagd einen derartigen Stress, dass sie heute kaum noch 20 Kilo schwer würden. Früher seien sie bis zu 24 Kilo schwer geworden.

Erhard Huwyler, Präsident des Aargauischen Jagdschutzvereins, wehrt sich vehement gegen diese Darstellung. Die Rehe seien heute viel leichter, weil von Menschen viel mehr gestört würden. Von Freizeitsportlern, rücksichtslosen Hundehaltern. Huwyler sieht in der Jagd, auch der Treibjagd, in erster Linie einen Beitrag zum Schutz der Natur und auch der Tiere.

Abstimmung am 27. November

Grund für den Disput zwischen Jäger Huwyler und Tierschützer Suter ist die Initiative, die ein Verbot der Treibjagd im Kanton fordert. Suters Verein hat diese eingereicht. Am 27. November wird das Aargauer Stimmvolk darüber befinden müssen.

Suters Verein hatte bereits vor sechs Jahren einen gleichen Vorstoss unternommen und war damit an der Urne klar gescheitert. (rsn)