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Förster machen mobil gegen Rothirsch

Förster wollen Ersatz für Schäden

Rothirsch

Förster wollen Ersatz für Schäden

Dem Rothirsch soll es im Aargau nicht besser gehen als dem Wolf im Wallis. Zuerst gefördert und gehätschelt, wollen ihm die Förster und Holznutzer nun ans Geweih. Sie fordern Ersatz für mögliche Schäden.

Die Jäger selber und die Sektion Jagd und Fischerei haben signalisiert, die Rothirsche in den Wäldern zu fördern und jagdlich zu schonen. Doch das ruft jetzt die Holznutzer auf den Plan: Per Interpellation will Förster Richard Plüss (SVP, Lupfig) von der Regierung wissen, wer hinter dieser Aktion stehe und ob Waldbesitzer und Forstfachleute angehört worden seien. Plüss befürchtet Verbiss- und Schälschäden bis zu fünf- oder sechsstelligen Summen und will wissen, wer diese bezahle. Auch dann, «wenn die Jagdvereine nicht mehr zahlungspflichtig oder zahlungsfähig sind». Falls die Rothirsche das hören, werden sie wohl einen Bogen um den Aargau machen. (Lü.)

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