Gegen 200 Personen versammelten sich am Samstag um 17.30 Uhr in Bettwil bei der Bushaltestelle. «Wir laufen nun gemeinsam in den Wald, wo die Justitia bereits wartet», richtete Roger Burri, Sprecher des Komitees Probettwil, das Wort an die Anwesenden.

Die Bettwiler Bevölkerung und noch einige Sympathisantinnen und Sympathisanten machten sich also bei Regen und Wind auf den Weg, gerüstet mit Fackeln und Transparenten. Entgegenkommende Autos hatten einige Mühe, am Umzug vorbeizukommen.

Musik, Speis und Trank

Oben angekommen wartete wirklich bereits Justitia - und ein Speisewagen. Für gute Stimmung sorgte eine kleine Blaskapelle. Und zu guter letzt meldete sich der Bettwiler Gemeindeammann Wolfgang Schibler mit einer kurzen Rede zu Wort. Dabei machte er den Einwohnern Bettwils nochmals Mut und meinte, man sei auf gutem Wege.

Burri war vom Aufmarsch hell begeistert: «Dass bei diesen garstigen Bedingungen so viele Menschen mit uns mitmarschiert sind, ist doch ein gutes Zeichen.»