CVP-Debakel
Esther Egger: «Die Abwahl ist ein Schock für mich»

Nationalrätin Esther Egger (CVP) ist die einzige Abgewählte im Aargau: «Mit dieser Option habe ich nicht gerechnet, es ist ein Schock für mich», sagt die Politikerin. Im az-Video-Interview nimmt Polit-Experte Silvio Bircher Stellung zum CVP-Debakel.

Drucken
Teilen
Esther Egger: «Mit dieser Option habe ich nicht gerechnet.»

Esther Egger: «Mit dieser Option habe ich nicht gerechnet.»

Für die CVP-Frau war der Wahltag ein brutales Wechselspiel der Gefühle: «Wir wussten, dass der dritte Sitz gefährdet ist, aber mit zwei Sitzen habe ich gerechnet». Erst mit dem Badener Resultat wird Eggers Sitz zur Überraschung vieler weggespült. «Jetzt muss ich mich neu orientieren, aber ich sehe die Richtung noch nicht», gibt sie im Rathauskeller tapfer Auskunft - immer wieder getröstet von Freundinnen und Parteikollegen.

Esther Egger begreift die CVP-Schlappe nicht: «Wir haben doch eine vorwärts gerichtete Politik gemacht, uns für die Familien eingesetzt und 80 Prozent aller Volksabstimmungen gewonnen. Darum ist dieses Resultat jetzt doppelt bitter», so die Vizepräsidentin der CVP Aargau, die sich stark für Finanzen, Wirtschaft, Energie und Bildung engagiert hat. (Lü.)

Aktuelle Nachrichten