Die goldenen Gewinner des Watt d’Or 2013 sind die Services Industriels de Genève SIG, Genf, die Joulia SA, Biel, die Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, die Post Auto Schweiz AG, Bern, die Green Datacenter AG, Lupfig und die Credit Suisse Zürich. Die Watt d’Or Trophäe - eine Schneekugel - wird den Preistägern im Rahmen einer Galaveranstaltung vor Vertreterinnen und Vertretern der schweizerischen Energieszene und der Medien im Kongresszentrum Kursaal in Bern überreicht. Zum letzten Mal dabei ist Chiara Simoneschi-Cortesi, die ihr Amt als Jury-Präsidentin des Watt d’Or nach sieben Jahren abgibt. 74 Bewerbungen waren für den Watt d’Or 2013 eingereicht und von einem Fachexpertenteam evaluiert. Für die Endrunde nominiert wurden 24 Beiträge. Unter dem Vorsitz von Chiara Simoneschi-Cortesi kürte die Watt d’Or Jury daraus die Siegerprojekte.

Umweltschonende Postautos

39 Millionen Liter Diesel verbraucht Postauto jedes Jahr, um 120 Millionen Fahrgäste zu transportieren. Das geht ins Geld, belastet die Umwelt und ist angesichts der unsicheren Preisentwicklung dieses fossilen Treibstoffs ein nicht zu unterschätzendes Unternehmensrisiko. Grund genug für die PostAuto Schweiz AG, ihren Energiekonsum effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Mit dem fünfjährigen Testbetrieb mit fünf Brennstoffzellenpostautos in der Region Brugg, fährt Postauto in die Energiezukunft. «Der Klimawandel, die Verknappung der natürlichen Ressourcen und die steigenden Energiekosten bringen neue Herausforderungen. Sie eröffnen aber auch Chancen. Und diese will die Postauto Schweiz AG nutzen. Mit diesem Projekt beweist PostAuto seine Kompetenz, neue Technologien aufs Terrain zu setzen», sagt Daniel Landolf Mitglied der Konzernleitung Post und Leiter des Konzernbereichs Postauto.

Moderne Energietechnik für Computer

Der Datenverkehr über Rechenzentren nimmt ständig zu, immer mehr dieser grossen Stromverbraucher werden gebaut. In Lupfig im Kanton Aargau ist seit 2011 das derzeit modernste und gleichzeitig sehr energieeffiziente Rechenzentrum der Green Datacenter in Betrieb. Das Rechenzentrum setzt auf die Hochspannungs-Gleichstromtechnik der ABB. Dank der Eliminierung von Spannungsumwandlungs- und Abwärmeverlusten verbraucht es 20% weniger Strom. «Wir haben ein starkes kommerzielles Interesse, den Stromverbrauch zu reduzieren», sagt Franz Grüter, CEO der Green Datacenter AG. Die Cleantech-Produzenten sind hier aber die ABB, HP und auch die Cofely AG. Sie haben die neusten Effizienztechnologien geliefert.

Bereits ist der Watt d’Or 2014 ausgeschrieben. Er wird am 9. Januar 2014 verliehen.