Verhaftet
Ehemaliger Katastrophenschutz-Chef Schmid sitzt in U-Haft

Andreas Schmid, der als Katastrophenschutz-Chef und Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Frick abtreten musste, sitzt seit fünf Tagen in Untersuchungshaft. Grund sind finanzielle Verfehlungen.

Marc Reinhard und Adrian Hunziker
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Andreas Schmid sitzt seit 5 Tagen in U-Haft

Andreas Schmid sitzt seit 5 Tagen in U-Haft

alf

«Andreas Schmid ist seit Ende letzter Woche aus Kollusionsgefahr (Spurenverwischung, Anm. der Redaktion) in Untersuchungshaft», sagt Daniel von Däniken, Stellvertretender Oberstaatsanwalt, gegenüber der az. «Es wurde von der Staatsanwaltschaft Lenzburg ein Haftantrag gestellt und das Zwangsmassnahmengericht entschied aus besagten Gründen, ihn in Untersuchungshaft zu nehmen», so von Däniken weiter. Dort werde Schmid laufend befragt und er sei weitgehend geständig.

Es geht dabei um Vermögensdelikte. Im Klartext wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, dass Schmid über Jahre hinweg auf Kosten der Feuerwehr und dem Kantonalen Kastrophen Einsatzelement (KKE) sein Privatauto getankt hat.

«Es ist von einer systematischen kriminellen Energie über Jahre hinweg auszugehen. So entstanden erheblich finanzielle Schäden, dass ein Strafuntersuchung unumgänglich wurde», so von Däniken.

In Haft gesetzt wurde Schmid, um zu verhindern, das Spuren verwischt werden. Die Spurensuche ist aber weiterhin im Gange.

Für Andreas Schmid gilt die Unschuldsvermutung.

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