Wohlen
Dreister gehts nicht mehr: Trickbetrug mit Haarspray

Die Coiffeuse Gianna Lo Preto wurde Opfer einer Trickbetrügerin. Eine Zigeuner-Frau wollte mit einer 200 Franken Note einen Haarspray im Coiffeursalon kaufen. Am Abend fehlen aber dann 100 Franken in der Kasse.

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Gianna Lo Presto arbeitet seit 25 Jahren als Coiffeuse in Wohlen. Vor kurzem passierte ihr etwas aussergewöhnliches. Eine Zigeuner-Frau kam mit zwei Kindern in ihr Geschäft. Diese wollte einen Haarspray kaufen.

Den Spray, der rund 20 Franken kostet, wollte die Kundin mit einer 200er Note bezahlen. «Ich habe ihr das Retourgeld gegeben, dann sagte die Kundin, sie möchte kleinere Noten», sagt Lo Presto gegenüber Tele M1.

Es sei ihr schon ein bisschen merkwürdig vor gekommen, und auch ihre Kinder seien im Geschäft immer hin und her gelaufen, was sie irritiert hätte. Gianna Lo Presto gab der Kundin aber die kleineren Noten. «Dann wollte die Kundin den Spray plötzlich nicht mehr weil er zu teuer sei», erzählt die Coiffeuse.

100 Franken fehlen

Sie nahm den Haarspray und gab ihr wiederum die 200er Note. Die Roma-Frau verliess daraufhin das Geschäft. Am Abend kam dann der Schock: Es fehlen 100 Franken in der Kasse. «Wir raten deshalb die Kasse zu zuhalten, gerade wenn man abgelenkt oder unsicher ist», sagt Roland Pfister vom Mediendienst der KAPO Aargau zu Tele M1.

In den letzten Wochen wurde in drei Geschäften betrogen. Von den Trickbetrügern fehlt bis heute jede Spur. (jgr)