Maturarbeiten
Diese Schülerinnen und Schüler haben die besten Maturarbeiten verfasst

Die aktuellen Maturarbeiten überzeugen durch ihre Vielfalt. Die fünf besten wurden nun von Pro Argovia, der Aargauischen naturforschenden Gesellschaft und der historischen Gesellschaft des Kantons Aargau mit insgesamt 5000 prämiert

Marco Wölfli
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Die ausgezeichneten Maturanden

Die ausgezeichneten Maturanden

Was haben mittelalterliche Harfenklänge mit dem Konflikt im Südsudan zu tun? Was haben Nuklearmedizin und römische Langhaus-Architektur in Ennetbaden gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts. Doch es sind allesamt Themen von aktuellen Aargauer Maturarbeiten.

Nun wurden in Aarau die fünf besten Maturarbeiten mit je 1000 Franken prämiert. Ausgezeichnet wurden Henry Twerenbold (Wettingen), Flurina Affentranger (Zofingen), Isabelle Bütler und Kathrin Graf (Wohlen), Jasmine Furter (Neue Kanti Aarau) sowie Tobias Frey und Sasha Wisniewski (Baden).

«Bandbreite der Arbeiten abbilden»

Verantwortlich für die Auszeichnung sind Pro Argovia, die Aargauische naturforschende Gesellschaft (ANG) und die historische Gesellschaft des Kantons Aargau (HGA). Die Vielfalt der Arbeiten sei durchaus im Sinn der Preisstifter, sagt Stephan Scheidegger, Vizepräsident der ANG: «Wir wollen die grosse Bandbreite der Maturarbeiten abbilden, es gibt jedoch keine Quotenregelung.» Alle fünf Maturarbeiten zeichneten sich durch eine aufwändige Vertiefung des Themas aus.

Teilnehmer von allen Gymnasien

Alle sieben aargauischen Gymnasien waren der Einladung gefolgt, die besten Arbeiten an ihrer Schule zur Prämierung einzusenden. Von den 24 eingegangenen Arbeiten stammen 13 aus den Bereichen Kultur, Architektur, Literatur, Sprache (davon drei Filmprojekte), jeweils vier Arbeiten aus den Bereichen Geschichte bzw. Naturwissenschaften und Technik, zwei Arbeiten aus dem Bereich Wirtschaft und Recht und eine Arbeit aus dem Bereich Pädagogik.

Unter den Preisträgern waren bis auf die alte Kanti Aarau alle Kantonsschulen vertreten. Diese fungierte als Gastgeberin der Preisverleihung.

Die Preisverleihung bot auch der Stiftung Schweizer Jugend forscht eine willkommene Plattform. Deren Geschäftsführer Stefan Horisberger lud acht Verfasser der insgesamt 24 Maturarbeiten ein, am nationalen Wettbewerb teilzunehmen.

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