Wahlen 2011
Die Bundeskanzlei bringt Biffiger nicht davon ab, seine Plakate aufzuhängen

Der SVP-Grossrat und Nationalratskandidat Gregor Biffiger sorgt weiterhin für Wirbel mit seinen Plakaten. Nachdem die Bundeskanzlei ihm die Plakate verboten hat, hängt er sie trotzdem weiterhin in der ganzen Region wieder auf.

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Das Plakat, das die Bundesräte Sommaruga, Widmer-Schlumpf und Schneider-Ammann in einem von Zuwanderern überfüllten Bus zeigt, verletzt die Persönlichkeitsrechte der drei Bundesräte. Zu diesem Schluss kam die Bundeskanzlei und verbot Gregor Biffiger das Plakat. Doch der Rüffel von höchster Stelle bringt Biffiger nicht davon ab, seine Plakate weiterhin im ganzen Bezirk Bremgarten aufzuhängen, berichtet «Tele M1».

Weiterfahren wie bisher

Biffiger sagt gegenüber dem Regionalfernsehen, er werde nichts an seinem Plakat ändern, da er nicht der Meinung sei, dass die Plakate die Persönlichkeitsrechte der drei Bundesräte verletzen würden. Er werde die Kampagne weiterführen wie bisher.

«Reine Provokation»

Auch die Aargauische Plakatgesellschaft APG weigert sich, die Plakate aufzuhängen. Für den Politexperten Nico van der Heiden, Politologe Zentrum für Demokratie Aarau, ist die Reaktion Biffigers nicht erstaunlich. «Biffigers Verhalten ist reine Provokation. Man wird über ihn reden. Busse hin oder her.» (dme)