Rund 200 Kandidatinnen und Kandidaten wollen einen der 15 Aargauer Sitze im Nationalrat ergattern. Jeweils 6 von ihnen werden jeden Montag dabei sein, wenn die Aargauer Zeitung in Zusammenarbeit mit Eurobus eine Gemeinde besucht. Der az-Wahlkampfbus bringt jedoch nicht nur Politiker, welche um die Wählergunst buhlen, zu den Leuten, sondern auch nützliche Zusatzinfos.

Soll die Schweiz der EU beitreten?

Der hintere Teil des Busses ist mit zwei Laptops ausgestattet. Damit kann direkt auf die Homepage www.aargauerzeitung.ch zugegriffen werden, wo ein grosses Wahlportal aufgeschaltet ist. In Zusammenarbeit mit der Politikplattform Vimentis kann eine Reihe von politischen Fragen beantwortet werden. Beispielsweise: Soll die Schweiz der EU beitreten? Braucht es mehr Geld für den Umweltschutz? Wenn alle Fragen gemäss der eigenen Meinung beantwortet sind, stellt das Programm ein politisches Profil zusammen. Bereits haben viele Aargauer Nationalratskandidaten den Vimentis-Fragebogen ausgefüllt. Somit kann das eigene Profil mit dem der Kandidaten verglichen werden. Wer also von einem Politiker am Podium vor dem az-Wahlkampfbus begeistert war, kann anschliessend drinnen kontrollieren, ob man auch in anderen Punkten mit dem Kandidaten einer Meinung ist. Falls dies zutrifft, liegen von allen Parteien Broschüren und Werbeschriften auf, mit denen man sich eindecken kann.

Aufstieg der SVP, Abstieg der FDP

An mehreren Magnetwänden können die Gäste im az-Wahlkampfbus einen Blick auf die aktuelle Zusammensetzung des Nationalrats werfen. Dazu zeigt eine Infografik die Entwicklung der Parteienstärken im Aargau an den letzten drei Parlamentswahlen: den Aufstieg der SVP bis auf 36 Prozent, wie den Abstieg der FDP von 17 auf 13,6 Prozent. Wer die Entwicklung des Fahrzeugs vom Linienbus zum az-Wahlkampfbus verpasst hat, kann alle Artikel noch einmal in Grossformat nachlesen.

Lesen Sie morgen: Diese Route fährt der az-Wahlkampfbus und diese Themen werden diskutiert.