Tierseuchengesetz

Der Aargau nimmt das Tierseuchengesetz an

Ein Tierarzt kümmert sich um die Kuehe eines Milchbauern.

Ein Tierarzt kümmert sich um die Kuehe eines Milchbauern.

Rund 63 Prozent der Aargauer Stimmberechtigten haben das Tierseuchengesetzt angenommen. Bei einer erwartungsgemäss tiefen Stimmbeteiligung von nur 21,15 Prozent wurde das Gesetz in allen Bezirken gutgeheissen, im Bezirk Kulm allerdings nur knapp.

Der Aargau hat als einer der ersten Kantone bereits die Stimmen zur einzigen eidgenössischen Vorlage des Abstimmungssonntags ausgezählt. Es wurde mit 53 940 Ja zu 30 228 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Da es sich um ein Gesetz handelt, reicht das Volksmehr, ein Ständemehr ist nicht nötig.

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Darum geht es

Tierseuchen wie die Blauzungenkrankheit oder die Vogelgrippe haben gezeigt, dass sich die Schweiz bei Tierseuchen auf neue Herausforderungen einstellen muss. Dazu zählen insbesondere neu auftretende Seuchen, sich rasch ausbreitende Krankheiten und sich rasch ändernde Bedrohungslagen. Der Bund soll deshalb die Präventionsmassnahmen verstärken, auf deren rasche und schweizweite Umsetzung hinwirken sowie die internationale Zusammenarbeit intensivieren können.

Damit soll das heute hohe Tiergesundheitsniveau der Schweiz, das einen wichtigen Beitrag an die öffentliche Gesundheit leistet und für die schweizerische Landwirtschaft auf dem nationalen und dem internationalen Markt einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellt, erhalten werden. (MKU)

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