Steuerfuss 2015
Das sind die Steuerhöllen und Steuerparadiese im Aargau

Der neue Überblick über die Steuerfüsse 2015 zeigt, welche Gemeinden ihre Steuerzahler am meisten zur Kasse bitten und wo diese am meisten geschont werden. Die Unterschiede sind eindrücklich. Ein Überblick der extremsten Gemeinden.

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Steuerfuss: Zwischen Schwaderloch (links) und Oberwil-Lieli liegen 64 Prozent Unterschied.

Steuerfuss: Zwischen Schwaderloch (links) und Oberwil-Lieli liegen 64 Prozent Unterschied.

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Die einen schwimmen im Geld, die anderen sitzen auf einem Schuldenberg: Die finanzielle Lage in den Aargauer Gemeinden geht weit auseinander, wie die heute erschienene neue Finanzstatistik zeigt. Das hat auch, direkt oder indirekt, Auswirkungen auf den Steuerfuss der jeweiligen Gemeinde.

Wer in Schwaderloch Steuern zahlt, muss besonders tief ins Portemonnaie greifen, beträgt der Steuerfuss doch 126 Prozent. Das ist der höchste Wert im Kanton Aargau. Ebenfalls nicht auf Rosen gebetet sind die Gemeinden mit einem Steuerfuss von je 125 Prozent: Ueken, Uerkheim, Full-Reuenthal und Rekingen.

Hier ist der Steuerfuss am höchsten

Hier ist der Steuerfuss am tiefsten

Am anderen Ende der Steuerfuss-Rangliste liegt das finanzielle Paradies. Der Steuerfuss in Oberwil-Lieli ist mit 62 Prozent nicht mal halb so hoch wie in der Gemeinde mit dem höchsten Steuerfuss (Schwaderloch, 126). Auch wer in Oberlunkhofen lebt, wird finanziell nur leicht belastet bei einem Steuerfuss von 72 Prozent.

Hier finden Sie alle Gemeinden und die neuen Steuerfüsse

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