AKW-Debatte
Büttiker bleibt hart: Unsichere AKWs sollen abgeschaltet werden

Der Solothurner Ständerat Rolf Büttiker bleibt in der Atom-Debatte hart. AKWs, die die Sicherheitschecks des Ensi nicht erfüllen, sollen abgeschaltet werden. Am ehesten gefährdet sieht er Mühleberg, Beznau I und Beznau II.

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«Da gibt es Null-Toleranz. Ich will in einem Land leben, in dem ich sicher bin», sagt der FDP-Politiker Rolf Büttiker, der im Verwaltungsrat des AKW Leibstadt sitzt, in der Sendung «Duell aktuell» Tele M1.

Das Abschaltdatum könnte schon sehr bald kommen, nämlich bereits Ende Monat. Bis dann will das Ensi in Sachen AKW-Sicherheit Klartext reden.

Abschalten «problemlos» möglich

Das Duell auf Tele M1 Der grüne Aargauer Nationalrat Geri Müller und der Solothurner FDP-Ständerat Rolf Büttiker diskutieren in der Sendung «Duell aktuell» die Frage, wie es mit den Schweizer AKWs jetzt weiter gehen soll. Das Duell unter Anleitung von Moderator Werner de Schepper wird heute Dienstag um 18.30 Uhr auf Tele M1 ausgestrahl. Es wird stündlich wiederholt.

Das Duell auf Tele M1 Der grüne Aargauer Nationalrat Geri Müller und der Solothurner FDP-Ständerat Rolf Büttiker diskutieren in der Sendung «Duell aktuell» die Frage, wie es mit den Schweizer AKWs jetzt weiter gehen soll. Das Duell unter Anleitung von Moderator Werner de Schepper wird heute Dienstag um 18.30 Uhr auf Tele M1 ausgestrahl. Es wird stündlich wiederholt.

Tele M1

Sollen sich diese Werke innert nützlicher Frist nachrüsten lassen, dann lässt Büttiker nochmals mit sich reden.

Geri Müller ist der Ansicht, dass die Schweiz ein Abschalten der drei Werke problemlos bewältigen würde. «Es wird deswegen kein Licht und kein Fernseher ausgehen. Wir haben in der Schweiz Überkapazitäten.»

Grüne wollen nicht weiter opponieren

Der grüne Nationalrat kündigte in der Tele-M1-Sendung auch an, dass seine Partei Windenergie-Projekte, die in den vom Bund ausgeschiedenen Gebieten, geplant werden, nicht torpedieren werde. «Nicht jeder, der Einspruch erhebt, ist ein Grüner», wehrte er sich gegen entsprechende Vorwürfe von Büttiker. Der Landschaftsschutz sei zudem keine Organisation der grünen Partei, so Müller weiter.

Klar ist für Müller wie Büttiker, dass jetzt sämtlich Alternativen zum Atomstrom energisch vorangetrieben werden müssen. Dazu gehören für Büttiker auch weitere Sparanstrengugnen. «Der beste Strom ist der, der nicht genutzt wird.» (rsn)