Mülligen

Zwei freie Gemeinderatssitze und keine Nachfolger in Sicht

Suche nach zwei Gemeinderäten geht in Mülligen weiter.

Ersatzwahlen

Suche nach zwei Gemeinderäten geht in Mülligen weiter.

Im nur noch dreiköpfigen Gemeinderat Mülligen ist die Situation weiterhin prekär. Beim ersten Wahlgang erhielten 78 Bürgerinnen und Bürger gültige Stimmen, doch Favoriten für den zweiten Wahlgang sind kaum erkennbar.

Was sich seit Wochen abgezeichnet hat, ist nun tatsächlich eingetroffen: In der Gemeinde Mülligen mit seinen rund 1100 Einwohnern und 712 Stimmberechtigten ist es diesmal noch schwieriger als in der Vergangenheit, die beiden vakanten Sitze im Gemeinderat zu besetzen. 

Bei einer Stimmbeteiligung von lediglich 29,8% erreichte niemand das absolute Mehr von 58 Stimmen. Um das absolute Mehr in diesem Spezialfall zu ermitteln, wurde die Gesamtzahl der gültigen Stimmen von 230 durch die Sitzzahl von 2 geteilt. Das Ergebnis wird danach halbiert und die nächsthöhere Gesamtzahl entspricht dem absoluten Mehr. Weil dieses wie erwähnt niemand erreicht hat, findet am 24. November ein zweiter Wahlgang statt.

Mehr als 17 Stimmen erhielt niemand

Die 230 gültigen Stimmen entfielen auf 78 Bürger und Bürgerinnen, wobei Heiner Bracher mit 17 Stimmen die Rangliste anführt. Ebenfalls über 10 Stimmen holten Patrick Iseli (13), Stefan Mühlthaler (13), Jürg Schwarz (13) und Paul Bracher (12). Alle anderen vereinten zwischen 1 und 9 Stimmen auf sich.

Der nur noch dreiköpfige Gemeinderat Mülligen besteht somit weiterhin aus Gemeindeammann Ueli Graf, Vizeammann Stefan Hänni und Mitglied Rudolf Bachmann.

Die beiden Ersatzwahlen wurden nötig, weil per Ende März Vizeammann Roland Riedweg aus beruflichen und persönlichen Gründen nach sechs Jahren zurückgetreten war und nun auch  Gemeinderätin Gabriela Ammann ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen nach anderthalb Jahren niedergelegt hat.

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