Für 20 Apfelbäumchen sind gestern Freitagnachmittag Löcher ausgehoben worden. Nachdem die Wurzeln mit einem Drahtgitter versehen waren – zum Schutz vor den Mäusen – konnten die jungen Pflanzen eine nach der anderen an ihren Platz gebracht werden.

Stattgefunden hat die Baumpflanzaktion bei milden Temperaturen und Sonnenschein im Hochstamm-Obstgarten im Gebiet Altenburg-Unterhag in Brugg. Umgesetzt wurde sie von Initiant Heinz Schwarz zusammen mit den Grundeigentümern, den Mitgliedern der Landschaftskommission sowie den Mitarbeitern der Forstverwaltung.

Viele der heutigen Bäume hätten ein Alter von 80 Jahren erreicht, erklärte Heinz Schwarz. Es sei deshalb wichtig, neue Bäume zu pflanzen. Der Initiant erinnerte daran, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts unzählige Apfelbäume auf dem Areal standen. 2007 seien es noch etwa 90 gewesen. Damals kamen – in einer ersten Baumpflanzaktion – 13 Exemplare dazu. Gezählt werden können heute gegen 30 Apfelsorten. Diese tragen klingende Namen wie Brettacher, Jonagold oder Sauergrauech.

Das Gebiet Altenburg-Unterhag sei nach wie vor weitgehend in Familienbesitz und liege in einer geschützten Zone, ergänzte Schwarz. Er und Martin Brügger von der Landschaftskommission zeigten sich nach schweisstreibender Arbeit überzeugt, dass der Hochstamm-Obstgarten als ideales Naherholungsgebiet weiterhin viele Passanten erfreuen werde.