Geschichte

Zum Jubiläum: «Brugg-Lauffohr – sit 50 Johr» lautet das Motto der Feier im Sommer

Organisieren die Jubiläumsfeier (v. l.): Annemarie Brack (Landfrauen Lauffohr), Bruno Schuler, Lilly Keller (Landfrauen Lauffohr), Mavi Jost (Quartierverein Lauffohr), Cornelija Knezevic (Quartierverein Lauffohr) und Regula Zwicky (Musikgesellschaft Lauffohr)

Organisieren die Jubiläumsfeier (v. l.): Annemarie Brack (Landfrauen Lauffohr), Bruno Schuler, Lilly Keller (Landfrauen Lauffohr), Mavi Jost (Quartierverein Lauffohr), Cornelija Knezevic (Quartierverein Lauffohr) und Regula Zwicky (Musikgesellschaft Lauffohr)

Die Lauffohrer sind stolz auf ihre Geschichte: Im Sommer soll sie gefeiert werden. Das OK hat die Idee vorgestellt.

Irgendwo konnte er noch eine auftreiben. Bruno Schuler, mit 23 Jahren zugezogen in Lauffohr, entrollt eine alte Lauffohrer Gemeindefahne. Die drei Flüsse auf grünem Feld symbolisieren das Wasserschloss mit dem Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat. Heute hat das Wappen nur noch symbolischen Charakter, denn per 1.Januar 1970 fusionierten Brugg und Lauffohr.

Das nehmen Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteils zum Anlass, eine Jubiläumsfeier zu organisieren. «Brugg-Lauffohr – sit 50 Johr» lautet das Motto. Gefeiert wird am Samstag, 13.Juni mit einem umfangreichen Programm. Dieses hat das OK des Jubiläums – bestehend aus Annemarie Brack (Aktuarin Landfrauen Lauffohr), Bruno Schuler, Lilly Keller (Präsidentin Landfrauen Lauffohr), Mavi Jost (Vorstand Quartierverein Lauffohr), Cornelija Knezevic (Vorstand Quartierverein Lauffohr) und Regula Zwicky (Musikgesellschaft Lauffohr) – gestern im ehemaligen Gemeindehaus den Medien präsentiert. Das Ziel der Feier: «Wir wollen der Bevölkerung den Ortsteil Lauffohr näher bringen», sagte Annemarie Brack.

Die Geschichte und das Angebot kennen lernen

Am Nachmittag wird es für Kinder und Erwachsene einen Postenlauf zu Lauffohr geben. Dieser wird von Mavi Jost organisiert, sie ist allerdings noch auf der Suche nach Leute, welche die Posten betreuen können. Die Idee hinter dem Postenlauf ist, dass die Teilnehmenden Genaueres über die Geschichte erfahren, aber auch die Vereinsangebote im Ortsteil kennen lernen. So kann man beim Chuchibrettli-Tischtennis mit dem Tischtennis-Club Brugg (er trainiert in der Turnhalle Lauffohr) in Kontakt treten oder beim Holzschifflibasteln mit dem Kanuclub. Spielerisch umgesetzt wird auch der gemeinsame Weg von Brugg und Lauffohr.

Von der Stadt Brugg bezahlt wird der Apéro mit geladenen Gästen, der mit Auftritten der Alphorngruppe Lauffohr und dem einheimischen Drehorgelspieler Bruno Leoni umrahmt wird. Anschliessend wird es einen unterhaltsamen Abend in der Turnhalle Lauffohr geben. Moderiert wird dieser vom Brugger CVP-Stadtrat Jürg Baur. Grussworte wird es von Frau Stadtammann Barbara Horlacher (Grüne) und von der Einwohnerratspräsidentin Rita Boeck (SP) geben. Der Schülerchor sorgt für Auflockerung, bevor der Brugger Historiker und FDP-Politiker Titus Meier ein Referat zur Eingemeindung von Lauffohr halten wird. Ernst Eggenberger mit seinen Panflötenklängen sowie die Musikgesellschaft Lauffohr sorgen für den musikalischen Rahmen.

Gezeigt wird zudem eine Bilderausstellung über das alte Lauffohr (wer alte Fotos hat, kann sich melden unter info@qv-lauffohr.ch) sowie ein Videoprojekt von Mavi Jost. Sie interviewt ältere und ehemalige Lauffohrer Einwohner und sammelt so Anekdoten. Eine grosse Festwirtschaft sowie ein kulinarisches Angebot der Landfrauen dürfen ebenfalls nicht fehlen.

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