Königsfelden

Zu wenig Besucher: Das Psychiatriemuseum schliesst Ende Jahr

Das Psychiatriemuseum Königsfelden ist eine Fundgrube für all jene, die sich über die Geschichte der Psychiatrie ein Bild machen wollen - doch schon bald wird es geschlossen. (Archiv)

Das Psychiatriemuseum Königsfelden ist eine Fundgrube für all jene, die sich über die Geschichte der Psychiatrie ein Bild machen wollen - doch schon bald wird es geschlossen. (Archiv)

Die Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) schliessen das Psychiatriemuseum Königsfelden auf Ende 2014. Die PDAG behalten die Sammlung mit Werken ehemaliger Patienten. Sie sollen in klimastabilen Räumen gelagert werden.

Die PDAG haben daher entschieden, das Psychiatriemuseum Königsfelden per 31. Dezember 2014 zu schliessen. Das teilen sie heute mit. Die finanziellen und personellen Ressourcen, die dadurch frei werden, sollen im Kerngeschäft eingesetzt werden. Das sei besonders im Hinblick auf das Projekt Gesamtsanierung Psychiatrie Königsfelden wichtig. 

Die PDAG begründen die Schliessung mit den tiefen Besucherzahlen. Diese seien – trotz verschiedener Massnahmen – mit 1000 Personen pro Jahr «verhältnismässig tief» geblieben. 

Geeignete Bilder und Objekte sollen 2018 nach Möglichkeit zu Ausstellungszwecken im Neubau der Erwachsenenpsychiatrie verwendet werden.

Mit den beiden betroffenen Mitarbeitenden seien «einvernehmliche Lösungen» gefunden worden, die auch dem Gesamtarbeitsvertrag Rechnung tragen und mit der Personalkommission der PDAG vereinbart wurden. (pz)

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