Remigen
Zeitreisen, Lichtblicke und viel Gewerbe

Die sechste Expo Geissberg erhielt dank eines neuen Lichtkonzepts einen eigenen Charakter.

Samuel Frey
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6. Expo Geissberg 2016
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Die Musikgesellschaft Remigen spielte an der Expo Geissberg
Im Zelt wurden die Besucher von der Nagra begrüsst
Jeder Aussteller musste sich mit dem neuen Lichtdesgin auseinadersetzten
An der Expo Geissberg gab es ein nues Lichtkonzept
Die Kommunikation zwischen Besuchern und Aussteller steht im Mittelpunkt
Den meisten Besuchern gefiel das neue Lichtdesign
Die Expo fand drinnen wie draussen statt
Die Farben im Festzelt veränderten sich

6. Expo Geissberg 2016

Eine geschlossene Panzertüre versperrt den Weg. Rechts und links arbeiten Menschen in weissen Laborkitteln. Eine warme Frauenstimme begrüsst den Zeitreisenden, durch dessen Augen der Besucher schaut, und dann öffnet sich das Panzertor: Eine grosse Halle tut sich auf und der Zeitreisende schwebt hinein, nur um sich Sekunden später auf einer Wiese wieder zu finden. Nach weiteren Zeitsprüngen sieht der Zeitreisende, wie ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle gebaut wird und wie es funktioniert. Dann öffnet sich das Zeitreiseportal ein letztes Mal und man findet sich 60 000 Jahre in der Zukunft in einem wilden Dschungel.

Dettmaa Matt (71) aus Tegerfelden «Meine Tochter arbeitet hier bei der Raiffeisen und ich bin jetzt wegen ihr da. Es ist interessant zu sehen, was es alles gibt. Das Lichtdesign ist eine angenehme Abwechslung. Durch das Licht entsteht eine behagliche und warme Atmosphäre.»
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Eros Barp (48) aus Umiken «Ich bin aus Eigeninteresse hier und weil ich sehen will, was in der Region läuft. Ich stelle nächstes Wochenende an der Wyna Expo selbst aus und schaue mir diese Expo auch darum an. Sie ist aufwendig und offen gestaltet. Es ist sehr professionell und farbenfreudig.»
Matthias SInger (41) aus Remigen «Wir wohnen hier und sind da, um zu sehen, was es in der Region so gibt. Man trifft immer wieder Bekannte. Auch das Gewerbe ist interessant. Ich habe schon einen Termin mit meinem Garagisten vereinbart. Die Atmosphäre gefällt mir. Aber es könnte ein wenig heller sein.»
Heiko (46) und Barbara (48) Stalder aus Rüfenach «Ich bin der Schulhausabwart hier. Bis jetzt ist alles tipptop gegangen und es gefällt mir auch. Ich hoffe, es geht weiter so bis zu den Aufräumarbeiten. Das Licht schafft eine gute Atmosphäre und man reagiert sofort, wenn die Farben wechseln.»
Lukas Gysi (21) aus Siggenthal Station «Ich komme aus der Region und will an der Expo sehen, was es Neues im Gewerbe gibt, und auch Bekannte treffen. Den Eintritt von fünf Franken finde ich völlig in Ordnung. Das Lichtdesign ist einfach, aber clever und einheitlich. So steht nicht jeder Stand für sich alleine.»

Dettmaa Matt (71) aus Tegerfelden «Meine Tochter arbeitet hier bei der Raiffeisen und ich bin jetzt wegen ihr da. Es ist interessant zu sehen, was es alles gibt. Das Lichtdesign ist eine angenehme Abwechslung. Durch das Licht entsteht eine behagliche und warme Atmosphäre.»

Samuel Frey

Nach dieser rasanten Zeitreise zieht man die Virtual-Reality-Brillen aus und ist wieder zurück in der Expo Geissberg im Stand der Nagra. «Wir waren 2011 an der letzten Gewerbeausstellung auch dabei. Dort und durch die seismischen Messungen, die wir im Winter durchgeführt haben, konnten wir in der Region gute Kontakte knüpfen. Um diese weiter zu pflegen und um die Bevölkerung zu informieren, sind wir auch dieses Jahr wieder dabei», sagt Jutta Lang, Leiterin der Medienstelle der Nagra.

Neues Lichtdesign

«Eine Ausstellung wie diese ist nur dann gelungen, wenn sie als Ganzes überzeugen kann: Mit dem neuen Lichtkonzept erhält die Expo Geissberg einen eigenen Charakter und so können wir das Gewerbe in der Region Geissberg als Marke stärken», sagt OK-Präsident Paul Stalder. Gewerbeausstellungen haben nicht mehr dieselbe Ausstrahlung wie vor 20 oder 30 Jahren, darum müssen wir uns neu ausrichten.

So müsse sich jeder Aussteller an das Lichtkonzept anpassen und einen Schwerpunkt setzen. Aber die Aussteller hätten gerne mitgemacht und so sei es ihnen gelungen, die Kommunikation in den Mittelpunkt zu stellen, so Stalder weiter. Und: «Mit dem neuen Lichtkonzept ist ein Hauch Digitalisierung an die Expo Geissberg gekommen.»

«Wir sind jedes Mal dabei. Ich geniesse den ungezwungenen Kontakt mit den Menschen. Wenn sie ins Geschäft kommen, geht es sofort nur noch um Fenster, Türen und den Preiskampf, aber hier kann man den persönlichen Kontakt pflegen», sagt Sabine Siegenthaler von der Siegenthaler AG Fenster. Sie präsentierte, wie 49 andere Aussteller auch, ihr Geschäft an der Expo. Und Simone Aebischer, Werkleiterin des Zementwerk Siggenthal der Holcim, sagt: «Wir wollen der Bevölkerung näher bringen, was wir machen. Den Steinbruch kennt jeder aus der Region, aber wir beantworten gerne alle Fragen, die kommen.»

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