Rein

Wird die Kirchenpflege gewählt, ist die Mission des Kurators erfüllt

Die Gesamterneuerungswahlen der Reformierten Kirchgemeinde Rein finden am 26. Oktober statt.

Kurator Roland Frauchiger: «Mandate kommen und gehen. Mein Ziel ist immer, ein Mandat schnell und in guter Qualität abzuschliessen.»

Die Gesamterneuerungswahlen der Reformierten Kirchgemeinde Rein finden am 26. Oktober statt.

Vier Kandidierende sind bereit, die Verantwortung für die Kirchgemeinde Rein zu übernehmen. Werden sie gewählt, wird der Kirchenrat entscheiden, ob das Kuratorium aufgehoben wird.

Die Mitglieder der Reformierten Kirchgemeinde Rein können aufatmen: Für die achtköpfige Kirchenpflege kandidieren im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen vom 26. Oktober Sandra Campacci aus Villigen, Fritz Joho aus Remigen sowie Michael Hiegemann und Luca Villardita aus Rüfenach. Vier weitere Sitze sind noch zu haben. Für das Kirchenpflege-Präsidium stellt sich Sandra Campacci zur Wahl.

«Dies ist sehr erfreulich», schreibt Kurator Roland Frauchiger auf der Website. «Mit vier Kandidierenden für die Kirchenpflege wird gemäss Kirchenordnung die minimale Mitgliederzahl erreicht.»

Die Suche nach einer neuen beschlussfähigen Kirchenpflege sei eine der Hauptaufgaben des Kurators, sagt Roland Frauchiger, der das Kuratorium der Reformierten Kirchgemeinde Rein seit dem 1. Oktober 2012 als Alleinverantwortlicher leitet.

Im Frühling habe er im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen für die neue Amtsperiode damit begonnen, gezielt Kandidierende für die Behörde zu suchen.

Pfarrwahl als zentrale Aufgabe

«Die Kirchgemeinde liegt mir am Herzen. Hier arbeiten viele tolle Leute ehrenamtlich mit und sorgen für ein vielfältiges Angebot. Denken Sie nur an den Mittagstisch oder die Kinder- und Seniorenarbeit», sagt die designierte Kirchenpflege-Präsidentin Sandra Campacci zu ihrer Motivation.

Die 54-Jährige war bereits vor dem Kuratorium während neun Jahren Mitglied der Kirchenpflege. Dem Kurator sei es wichtig gewesen, neben drei neuen Kandidaten eine Bisherige zu finden. Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern engagiert sich zudem in der Palliative Care und in der Besuchergruppe.

Für das Pfarramt kandidieren die beiden bisherigen Amtsinhaber Urs Klingler (80%) und Matthijs van Zwieten de Blom (100%). Klingler wird Mitte 2018 in Pension gehen. «Ein Jahr vorher sollten wir die Stelle ausschreiben und die Pfarrwahlkommission einsetzen», so Campacci über eine der wichtigsten Aufgabe in der kommenden Amtsperiode. Momentan rechnet sie mit einem Tag Arbeit pro Woche für ihr neues Amt.

Kurator steht beratend zur Seite

Werden die vier Kandidierenden als Kirchenpfleger gewählt, entscheide der Kirchenrat, ob das Kuratorium per Ende Jahr aufgehoben und die Verantwortung wieder der Kirchenpflege übergebe wird. «Ich vermute, dass mein Mandatsverhältnis dann überflüssig wird», sagt Frauchiger, der – Wahlen vorausgesetzt – die Kirchenpflege bereits ab Dezember bei seinen Aufgaben einbeziehen will.

Sein Pensum für die Reformierte Kirchgemeinde Rein habe bis zu 30 Prozent betragen. So genau lasse sich das nicht beziffern, da er manchmal auch ausserhalb der Arbeitszeit Gottesdienste besucht oder Gespräche geführt habe. «Mandate kommen und gehen», sagt Frauchiger, der verschiedene Aufgaben als Interims-Manager innehat. «Mein Ziel ist immer, ein Mandat schnell und in guter Qualität abzuschliessen.»

Er ist zuversichtlich, dass ihm das auch im Fall der Reformierten Kirchgemeinde Rein gelingen wird: «Die Kandidierenden haben bereits Erfahrung in der Kirchgemeinde und sollte etwas unklar sein, stehe ich natürlich auch nächstes Jahr noch beratend zur Seite.»

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