Windisch
«Wir wollen einen Input setzen» - Gemeinderat organisiert Frühlingsmarkt

Am 28. April findet auf dem Platz Dohlenzelgstrasse in Windisch nach längerer Vorbereitungszeit ein Frühlingsmarkt statt. Laut Gemeindepräsidentin Heidi Ammon werden weitere Märkte folgen. Ihr Ziel: Das Zentrum soll lebendiger werden.

Claudia Meier
Merken
Drucken
Teilen
Gemeindepräsidentin Heidi Ammon: «Es werden weitere Märkte folgen.»

Gemeindepräsidentin Heidi Ammon: «Es werden weitere Märkte folgen.»

Michael Hunziker

Der Marktplatz mit einem attraktiven Warenangebot als regelmässiger Treffpunkt für die Bevölkerung: Das wünscht sich Windischs Gemeindepräsidentin Heidi Ammon schon lange. Als ausgebildete Hauswirtschaftslehrerin weiss sie die Qualität von frischen Fleischwaren und Gebäck aus der Region zu schätzen.

Der erste Frühlingsmarkt, den die Gemeinde Windisch organisiert, findet am Samstag, 28. April, von 9 bis 12 Uhr auf dem Platz Dohlenzelgstrasse im Zentrum statt. Allerdings gehört es nicht zu den Kernaufgaben eines Gemeinderats, selbst einen Markt auf die Beine zu stellen. Welche Ziele verfolgt die Exekutive also mit dieser Aktion?

Dazu Heidi Ammon: «Wir wollen einen Input setzen, damit das Zentrum der Gemeinde mehr zum Begegnungsort wird. Dieses wurde bereits vom Kinderfasnachtsumzugsteam als idealen Ort der Begegnung erkannt und benutzt.»

Ausserdem kann mit dem Markt die Produktepalette der im Zentrum domizilierten Geschäfte mit regionalen Produkten erweitert werden. Und angesichts der Mobilitäts- und Kapazitätsprobleme hält die Gemeindepräsidentin fest: «Warum in die Ferne schweifen, der Markt liegt so nah.»

Behörde betreibt Marktstand

Im Wissen, dass es nicht zu den Kernaufgaben einer Gemeinde zählt, sind die Organisatoren aber überzeugt, dass es wichtig ist, einen Anschub dieser Angebotserweiterung zu initialisieren. Und deshalb werden sie nun ganz direkt aktiv. «Der Gemeinderat wird am 28. April selber einen Marktstand betreiben und mit der Bevölkerung vor allem das Gespräch pflegen», sagt Heidi Ammon weiter.

Für den ersten Frühlingsmarkt haben sich acht Teilnehmer eingeschrieben. «Das Angebot reicht von Tee über Blumen bis zu Esswaren. Es nehmen örtliche wie regionale Betriebe teil», erklärt Ammon.

Wird die Exekutive auch etwas verkaufen? Die Gemeindepräsidentin winkt ab und sagt: «Natürlich ist ein Markt in erster Linie auf einen Verkauf ausgerichtet. Der Gemeinderat wird anwesend sein, um mit der Laufkundschaft ins Gespräch zu kommen. Wir werden uns erkenntlich zeigen, sicher aber nichts verkaufen.» Vor vier Jahren besuchte die Behörde alle Quartiere, um mit der Bevölkerung zu sprechen.

Am 26. Mai und 23. Juni werden weitere Märkte durchgeführt. Anschliessend wird ein entsprechender Markt-Modus definiert.