Einig waren sich die Vertreter der verschiedenen Parteien von Beginn weg darin, dass es schwierig ist, die unterschiedlichen Interessen und Ansprüche unter einen Hut zu bringen. An den Details schieden sich dann tatsächlich die Geister.

Toni Burger (CVP) sprach alles in allem zwar von einer sinnvollen, umfassenden und zukunftsgerichteten Planung, fragte aber trotzdem, ob alles bis zur letzten Einzelheit geregelt sein muss. Mit kleinen Bestimmungen werde die Entwicklung blockiert, hielt Philipp Umbricht (FDP) fest. Es brauche Spielraum. Das Werk habe den Geruch von Konservativismus, nicht von Aufbruch.

Paul Bitschnau (SP) sah ganz viel Positives, wies gleichzeitig darauf hin, dass die Fraktion mit vielen Punkten nicht einverstanden sei. Am Schluss werde es ein Kompromiss sein. Bruno Schmid (SVP) stellte grundsätzlich die Frage, ob das prognostizierte Bevölkerungswachstum und die geplante Innenverdichtung erstrebenswert sind. Stefan Fehlmann (EVP) rief dazu auf, das grosse Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Denn das sei wirklich gelungen.

Zu einer angeregten Debatte führte das Hochhauskonzept, das auf Antrag von Mirjam Aebischer (SP) hauchdünn mit 17 zu 16 Stimmen zurückgewiesen wurde. Zur Schlussabstimmung kam es allerdings – noch – nicht: Um 22.15 Uhr wurde die Sitzung abgebrochen. Die Fortsetzung folgt am nächsten Mittwoch. (mhu)