Repol

Windisch kümmert sich korrekt um Gewaltbetroffene

Immer wieder muss die Polizei wegen häuslicher Gewalt ausrücken. (Symbolbild)

Immer wieder muss die Polizei wegen häuslicher Gewalt ausrücken. (Symbolbild)

Häusliche Gewalt ist auch in Windisch immer wieder ein Thema. Im Jahr 2018 musste die Regionalpolizei (Repol) Brugg 31-mal wegen häuslicher Gewalt in der Gemeinde ausrücken. In einer kleinen Anfrage wollte die SP-Einwohnerrätin Ligia Vogt nun wissen, wie mit den gewaltbetroffenen Personen umgegangen wird. In der Antwort merkt der zuständige Gemeinderat Bruno Graf (SP) an, dass sämtliche Fälle systematisch erfasst werden und die Leiterin der Abteilung Soziale Dienste darüber informiert wird. Zudem seien die Mitarbeitenden bestens ausgebildet, sensibilisiert und fähig, eine erste Beratung anzubieten. Weiter bestünde ein Leitfaden, wie mit solchen Menschen umgegangen wird.

Auch das Personal der Repol sei gut geschult, die Einsätze würden professionell ablaufen. «Die Prozesse und die Weiterleitung an die richtigen Stellen wie beispielsweise das Familiengericht funktionieren schnell», sagte Bruno Graf an der Einwohnerratssitzung. Ligia Vogt zeigte sich nicht ganz zufrieden mit der Antwort. Sie ist der Überzeugung, dass der Umgang mit von häuslicher Gewalt Betroffenen besser sein könnte.

Vom Gemeinderat entgegengenommen wurde das Postulat der SP-Fraktion bezüglich beidseitigem Halteverbot beim Kindergarten Klosterzelg an der Römerstrasse 17. Unterschrieben wurde das Postulat auch von Kindergartenlehrpersonen. Es kommt offenbar immer wieder zu gefährlichen Situationen aufgrund der abgestellten Autos, welche die Sicht verdecken. Gemäss der Windischer Vizepräsidentin Rosi Magon will der Gemeinderat die Situation nun prüfen. (jam)

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