Windisch
Grünliberale treten zum ersten Mal an: Sie setzen sich ein für moderne und grüne Lebensräume

Hohe Wohnqualität und attraktive Arbeitsplätze: Im Einwohnerrat wollen die Grünliberalen die Entwicklung der Gemeinde Windisch künftig aktiv und motiviert mitgestalten.

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Sie steigen für die GLP ins Rennen (von links): Bruno Hunziker, Nadja Sträuli, Florian Kurmann, Fabian Sigrist und Oliver Hager. Es fehlen Joel Geller und Florian Borner.

Sie steigen für die GLP ins Rennen (von links): Bruno Hunziker, Nadja Sträuli, Florian Kurmann, Fabian Sigrist und Oliver Hager. Es fehlen Joel Geller und Florian Borner.

zvg

Das erste Mal treten die Grünliberalen (GLP) am 28. November in der Gemeinde Windisch zu den Erneuerungswahlen des Einwohnerrats an. Neben Oliver Hager (Kreisplaner) stellen sich Nadja Sträuli (Pflegefachfrau und Bildungsverantwortliche HF), Florian Kurmann (Elektroinstallateur und Energietechniker HF), Fabian Sigrist (Student Rechtswissenschaften UZH), Florian Borner (Wirtschaftspädagoge), Joel Geller (Student Lebensmitteltechnologie ZHAW) und Bruno Hunziker (Software-Ingenieur) für die Wahl zur Verfügung.

«Wir werden uns im Einwohnerrat motiviert für Lösungen mit mehr Lebensqualität einsetzen», halten die Grünliberalen in einer Mitteilung fest. «Dazu gehören moderne und grüne Lebensräume in Windisch mit einer hohen Wohnqualität und attraktiven Arbeitsplätzen. Deshalb werden wir den Raum aktiv und klimaschonend mitgestalten.» Im Fokus stehe eine nachhaltige Gebietsentwicklung des Stadtraums Bahnhof Brugg-Windisch zu einem lebendigen und identitätsstiftenden Quartier.

Kritisch begleiten will die GLP das regionale Gesamtverkehrskonzept Ostaargau:

«Der öffentliche Lebensraum gehört allen und darf nicht weiteren Lärm- und Verkehrsbelastungen ausgesetzt werden. Deshalb engagieren wir uns für nachhaltige Mobilität mit einem zweckmässigen, übergeordneten Gesamtverkehrssystem.»

Weitere Schwerpunkte des politischen Wirkens für Windisch betreffen die Familien, die Gemeindefinanzen sowie die Energiestrategie. Die Grünliberalen wollen sich einsetzen für eine lebendige Schule, in der Schülerinnen und Schüler sich entwickeln und Lehrpersonen sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. «Kindererziehung soll für Männer und Frauen mit einer Berufstätigkeit vereinbar sein. Deshalb setzen wir uns für genügend bezahlbare Kleinkinderbetreuungsplätze und die Flexibilisierung der bereits bestehenden Tagesstrukturen ein.»

Selbstverständlich sei eine umsichtige Finanzpolitik. «Das führt auch zu einem tragbaren Steuersatz.» Die Energiesparpotenziale sollen in den Infrastrukturen identifiziert und konsequent genutzt werden, fahren die Grünliberalen fort. «Dies ist ein wichtiger Beitrag zur CO2-Reduktion und dem Klimaziel 2030.» Kurz: Es sei Zeit, «weiter zu denken und die GLP in den Windischer Einwohnerrat zu wählen!»

Am Samstag, 13. November, werden die Kandidatin und die Kandidaten an verschiedenen Standorten in Windisch unterwegs sein und den direkten Kontakt mit der Bevölkerung suchen. (az)

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