Windisch
Der Einwohnerrat startet neu mit sieben Parteien in die Amtsperiode

In Windisch werden die Mitglieder des 40-köpfigen Gemeindeparlaments in Pflicht genommen und diverse Amtsträger gewählt.

Michael Hunziker
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Philipp Umbricht (FDP) ist vorgeschlagen als Präsident (links), Daniel Brassel als Vizepräsident des Einwohnerrats.

Philipp Umbricht (FDP) ist vorgeschlagen als Präsident (links), Daniel Brassel als Vizepräsident des Einwohnerrats.

Bilder: zvg

An der konstituierenden Sitzung des Windischer Einwohnerrats am Mittwoch, 19. Januar, werden die 40 Mitglieder des Gemeindeparlaments sowie die Mitglieder der fünfköpfigen Steuerkommission in Pflicht genommen für die Amtsperiode 2022–25. In der Folge stehen diverse Wahlen an. Als Einwohnerratspräsident für die Jahre 2022 und 2023 vorgeschlagen ist Philipp Umbricht (FDP), als Vizepräsident Daniel Brassel (EVP). Als Stimmenzähler kandidieren Heiko Loretan Kühnis (Die Mitte) sowie Anne Sutter (SP).

Fraktionen besprechen die Zusammensetzung

Gewählt wird weiter die sie­benköpfige – mehrheitlich aus Mitgliedern des Einwohnerrats bestehende – Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FiGPK) für die Amtsperiode 2022–25. Die Fraktionen besprechen die Zusammensetzung in ihren Sitzungen im Januar, die interfraktionelle Konferenz führt die Diskussion dann nochmals am Mittwoch, 12. Januar. Für das Präsidium der FiGPK für die Jahre 2022 und 2023 stellt sich Daniel Brassel (EVP, bisher) zur Verfügung.

Für die Wahl von zehn Mitgliedern für das Wahlbüro für die Amtsperiode 2022–25 treten an: Martin Härdi (bisher), Fionna Knecht (bisher), Susanne Müller Läuchli (bisher), Alice Seiz (bisher), Novica Vidic (bisher), Joris Widmer (bisher), Marius Zürcher (bisher), Anique Fehlmann (neu), Simone Ibekwe-Siegrist (neu), Hannah Mücke (neu).

Der Frauenanteil steigt auf 40 Prozent

Neu ab dieser Amtsperiode im Windischer Gemeindeparlament vertreten sind die Grünen mit einer fünfköpfigen Fraktion sowie die Grünliberalen mit drei Mitgliedern. Die restlichen Sitze verteilen sich auf SP (12), FDP (8), SVP (6), Die Mitte (3) sowie EVP (3). Insgesamt 27 Bisherige schafften Ende November die Wahl.

Der Frauenanteil steigt auf 40 Prozent. Vor vier Jahren waren es noch 32,5 Prozent, der Anteil erhöhte sich dann mit den Wechseln im Verlauf der Legislatur auf 35 Prozent.

Einwohnerrat Mittwoch, 19. Januar, 19 Uhr, Campussaal.

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