Windisch
Der Dohlenzelg-Neubau ist ein Generationenprojekt

Die FDP Windisch verlangt eine nachhaltige und verantwortungsvolle Finanzierung für den Neubau der Schulanlage Dohlenzelg.

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Situationsplan: Vorgesehen ist ein grosser, zweigeschossiger Längsbau.

Situationsplan: Vorgesehen ist ein grosser, zweigeschossiger Längsbau.

Bild: zvg

Die FDP Windisch empfiehlt ein Ja zum Kredit von 2,3 Mio. Franken für die Projektierung des Schulhaus-Neubaus Dohlenzelg. Das Stimmvolk fällt den Entscheid an der Urne am Sonntag, 7. März.

Die 1956 erbaute Primarschulanlage Dohlenzelg sei in die Jahre gekommen, baulich in einem schlechten Zustand und könne die heutigen pädagogischen Ansprüche einer Schule nicht mehr erfüllen, stellt die FDP in ihrem Flyer fest, der an die Haushalte verschickt worden ist. «Das Schulhaus ist zudem zu klein, um allen Schülerinnen und Schülern aus dem Quartier auch Platz bieten zu können.»

Ein zu hoher Steuerfuss schadet der Attraktivität

Die FDP unterstützt das Neubau-Vorhaben, «denn unsere Kinder, unsere Schülerinnen und Schüler sind unsere Zukunft. Mit dem Neubau fördern und unterstützen wir sie in ihrem erfolg- und erlebnisreichen Lernen!»

Der Bau eines Schulhauses stelle für jede Gemeinde, auch für Windisch, ein Generationenprojekt dar, hebt die FDP hervor. Und:

«Eine Schulanlage prägt das Leben in der Gemeinde auch ausserhalb der Schule während Jahrzehnten als Ort des Sports, der Freizeit und der Feste.»

Eine Schulanlage habe aber auch Einfluss auf die Gemeindefinanzen, hält die Partei weiter fest und verweist auf die Kosten, die auf über 34 Mio. Franken prognostiziert werden. Die FDP verlangt, «dass die Schulanlage Dohlenzelg nachhaltig und verantwortungsvoll finanziert wird». Die Finanzierung müsse so ausgestaltet sein, dass die Gemeinde auch in den kommenden Jahren handlungsfähig bleibe und investieren könne.

Dies bedeutet gemäss FDP, dass der Neubau weder ausschliesslich noch mehrheitlich durch eine Steuerfusserhöhung finanziert werden darf. Denn ein – zu – hoher Steuerfuss beschränke die Handlungsfähigkeit und schade der Attraktivität der Gemeinde.

Ebenfalls dürfe der Neubau weder ausschliesslich noch mehrheitlich mit Fremdkapital und damit mit Schulden erstellt werden. «Damit verschieben wir die Kosten auf unsere Nachkommen und gehen unkalkulierbare Risiken ein», so die FDP.

Zu verschieben sind nicht zwingende Investitionen

«Für die Schulanlage Dohlenzelg, die während Jahrzehnten ein zentraler Ort der Gemeinde sein soll, wollen wir unsere angesparten Mittel für unsere Schülerinnen und Schüler und für die Zukunft unserer Gemeinde einsetzen», fährt die Partei fort. «Wir wollen Teile des Finanzvermögens der Gemeinde für die Finanzierung der Schulanlage verwenden.» Nicht oder nicht mehr benötigtes Vermögen sei dafür zu verkaufen, nicht zwingende Investitionen seien zu verschieben.

«Die FDP Windisch setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde und gesunde Gemeindefinanzen ein», fasst die Partei zusammen. «Wir fordern deshalb eine verantwortungsvolle Finanzierung der Schulanlage Dohlenzelg.» (mhu)