Neues Konzept
Windisch: Der Aperto-Shop soll mehr Studenten anlocken

Der Aperto-Shop am Bahnhof Windisch soll sich im Hinblick auf den Campusausbau verändern: Ein auffallender Anstrich wird Laden mehr Aufmerksamkeit verleihen. Zudem soll ein neu verglaster Eingang den Shop freundlich und offen machen.

Erina Allmendinger
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Aperto-Shop in Brugg bald in rot

Aperto-Shop in Brugg bald in rot

ERA

«Diesen Montag haben wir das Konzept des neuen Aperto der Gemeinde vorgestellt», sagt Andreas Hofer, CEO der Alimentana Shops AG. Die Rückmeldung der Gemeinde Windisch ist noch ausstehend. Laut Konzept werden der Innenraum und die Aussenfassade des bestehenden Shops verändert. Der Aperto bleibt im selben Gebäude, wodurch auch die Grösse der Ladenfläche gleich bleibt.

«Durch die Umstellung wird der Shop aber massiv grösser wirken, alleine schon dadurch, dass wir die ganze Eingangspartie öffnen werden», so Hofer. Diese soll grosszügig verglast werden und der Shop dadurch freundlicher und offener wirken. Die bisherigen Öffnungszeiten bleiben ebenfalls gleich. Die Fassade wird rot gestrichen und mit grossen Bildern einiger Hauptartikel versehen, damit sich Kunden schon von aussen ein Bild vom Sortiment machen können.

Weniger als drei Minuten im Shop

«Der neue Shop wird ganz nach unserem Motto ‹Fresh Fast Friendly› eingerichtet», so Hofer. Viele Produkte für den sofortigen Verzehr werden im Shop frisch zubereitet. Diese sollen so angerichtet werden, dass sie dem Kunden sofort ins Auge fallen. Auch der Geruch frisch gebackener Ware soll den Hunger ankurbeln.

Im Konzept von Aperto ist Schnelligkeit ein wichtiger Punkt. 74 Prozent der Kunden halten sich laut Statistik weniger als drei Minuten im Shop auf. Damit das Einkaufen in Zukunft noch schneller geht, werden tiefe Regale in der Mitte des Shops platziert, damit sich Kunden in kurzer Zeit einen Überblick über den Ladenaufbau machen können. Ausserdem sollen zusätzliche Kassen dafür sorgen, dass Kunden vor allem in Stosszeiten nicht mehr lange anstehen müssen. Für diejenigen, die nicht ganz so in Eile sind, gibt es eine Zone, in der sich die Produkte direkt vor Ort konsumieren lassen.

Keine Non-Food Artikel mehr

Auch das Angebot wird angepasst: Vor allem Produkte zum sofortigen Verzehr werden angeboten, wie zum Beispiel Wraps, Muffins oder Hotdogs. Non-Food Artikel werden nicht mehr verkauft. «Das Angebot ist auf Personen ausgerichtet, die vor Ort, in der Schule, im Büro oder unterwegs essen», sagt Hofer. «Da haben Produkte wie ein Kilo Zucker keinen Platz.» Für Hofer ist die Veränderung des Shops eine logische Konsequenz: «Der Aperto soll sich im Gesamtbild des neuen Campus und der damit verbundenen Kundschaft anpassen.»

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