FH Brugg-Windisch

Wie soll die künftige Campuskultur aussehen?

Marc Dietrich: «Begegnungen sind grundlegend für eine gute Campuskultur.» walter schwager Marc Dietrich: «Begegnungen sind grundlegend für eine gute Campuskultur.» walter schwager

Marc Dietrich: «Begegnungen sind grundlegend für eine gute Campuskultur.» walter schwager Marc Dietrich: «Begegnungen sind grundlegend für eine gute Campuskultur.» walter schwager

Während draussen die Bagger für den Campus baggern, macht man sich in der Fachhochschule intern Gedanken über die künftige Campuskultur.

«Der Anstoss für das Projekt ‹Kultur und Begegnungsräume› ist aus den Reihen der Mitarbeitenden und Dozierenden an der Fachhochschule Nordwestschweiz gekommen», sagt Marc Dietrich, der zusammen mit Asha De das Projekt leitet. «Das Projekt beschäftigt sich mit Begegnungen – zufälligen und organisierten – auf dem Fachhochschul-Campus Brugg-Windisch. Das aus der Erkenntnis heraus, dass Begegnungen für eine anregende Campuskultur, in der Ideen entstehen und entwickelt werden sollen, grundlegend sind.»

Kulturen stossen aufeinander

Weil mit dem Neubau der Fachhochschule Markthalle auch die Pädagogische Hochschule, die Hochschule für Wirtschaft und die Verwaltung der FH Nordwestschweiz auf dem Campus sein werden, kommt dem Thema Begegnung – auch im Hinblick auf die verschiedenen Kulturen – zusätzliche Bedeutung zu.

Damit aber Begegnung überhaupt stattfinden kann, braucht es nach Ansicht der Projektleitenden einerseits persönliche Freiräume. Anderseits können auch bauliche Voraussetzungen dem Zustandekommen von Begegnungen förderlich – oder aber auch hinderlich – sein. Der Fachhochschul-Campus, wie er heute besteht, biete zwar vielerlei Begegnungsräume, wird betont. Allerdings mangle es diesen Räumen an atmosphärischer Attraktivität. Im Rahmen des Projektes «Kultur und Begegnungsräume» sollen daher Ideen für Veränderungspotenziale gesammelt und Lösungswege für die Realisierung aufgezeigt werden.

«Beim Projekt ‹Kultur und Begegnungsräume› geht es aber auch darum, die Leute dazu zu animieren, sich Gedanken über die Zukunft zu machen», sagt Marc Dietrich. «Wichtig ist dabei, dass alle Mitarbeitenden sich über ihre Anliegen und Bedürfnisse ausdrücken können.»

Eine Umfrage liefert Grundlagen

Inzwischen ist am Standort Brugg-Windisch der Fachhochschule Nordwestschweiz eine Umfrage unter den Mitarbeitenden aller Fachrichtungen – Technik, Wirtschaft, Pädagogik und Services – durchgeführt worden. Dabei ging es darum, Erkenntnisse über die Befindlichkeit der Mitarbeitenden zu gewinnen. Unter anderem zu Themen wie Mitbestimmung, Sicherheit oder auch Gestaltungsmöglichkeiten. «Wir werden jetzt versuchen, aus den Ergebnissen konkrete Vorschläge aufzuzeigen», sagt Marc Dietrich. «Die Resultate werden der Direktion der FHNW Brugg-Windisch vorgelegt.»

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