Regionale Lebensmittel werden zwar verkauft in Mandach – von verschiedenen Betrieben genauso wie von Privatpersonen. Nicht alle Einwohner aber kennen die Angebote. Der Gemeinderat prüft deshalb eine gemeinsame Verkaufsstelle. Die Organisation soll möglichst unkompliziert, die Beteiligung möglichst einfach sein, denn: «Lokale Produktion schafft Nachhaltigkeit», stellt die Behörde fest.

Aufgenommen hat der Gemeinderat die Idee eines Hofladens an seiner letzten Klausur. Anfang dieses Jahres wurde mit einem Aufruf im Mitteilungsblatt abgeklärt, wie gross das Interesse der Bevölkerung ist. Bisher seien die Rückmeldungen positiv ausgefallen und hätten den Gemeinderat ermuntert, das Projekt weiterzuverfolgen, sagt Gemeindeschreiber Martin Hitz auf Nachfrage.

Eingesetzt wird nun, um die Bedürfnisse vertieft abzuklären, eine Arbeitsgruppe bestehend aus: Gemeinderätin Andrea Märki (Vorsitz), Maja Stürmer, Marion Keller, Judith Graf, Fredy Staudacher sowie Gemeindeschreiber Martin Hitz.

Abgabetermin ist der 31. Juli

Lanciert worden ist eine Bevölkerungsumfrage. Alle Haushalte haben den entsprechenden Bogen erhalten. Gefragt wird danach, wer grundsätzlich bereit ist, vom Angebot eines gemeinsamen Hofladens Gebrauch zu machen und monatlich Produkte aus Mandach einzukaufen. Ebenfalls erkundigen sich Gemeinderat und Arbeitsgruppe danach, welche Produkte eingekauft würden. Die Palette – zum Ankreuzen – reicht von Brot, Eier und Äpfeln über Gemüse, Kräuter und Teigwaren bis zu Honig, Trockenfleisch oder Geschenkkörbe und Non-Food-Artikel. Abgabetermin ist der 31. Juli.

Sobald die Arbeitsgruppe das Projekt bearbeitet hat, wird der Gemeinderat über die Umsetzung entscheiden, fährt Gemeindeschreiber Hitz fort. Für den Standort eines Hofladens werden aktuell verschiedene Varianten geprüft, fügt er an. Eine Möglichkeit seien die ehemaligen Räumlichkeiten der Post im Mehrzweckgebäude Pfründmatt.