Brugg
«Wenn Sie Ideen haben, melden Sie sich bitte»

Am Kultur- und Tourismus-Apéro hat sich Verena Rohrer als neue Leiterin des Servicecenters Brugg Regio vorgestellt. Seit Anfang Dezember arbeitet sie in Brugg und ist nun voll in der Analyse-Phase, wie sie sagt.

Marc Reinhard
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Das Wasserschloss soll dieses Jahr eine besondere Stellung im regionalen Tourismus-Kalender bekommen. BY

Das Wasserschloss soll dieses Jahr eine besondere Stellung im regionalen Tourismus-Kalender bekommen. BY

In drei Hauptbereichen sieht die neue Leiterin des Servicecenters von Brugg Regio ihre Aufgaben: «Nebst Tourismus und Kultur sind das auch Wirtschaft und Politik und als Drittes die Bildung.» Dabei macht sie keine prioritären Unterschiede, vergleicht mit einem «gleichschenkligen Dreieck». Die Bereiche griffen ohnehin eng ineinander, sagt Rohrer, kaum ein Bereich lasse sich fördern, ohne Einfluss auf die beiden anderen zu nehmen.

Zur Person Die neue Leiterin des Service Center Brugg Regio, Verena Rohrer, lebt mit ihrem Partner in Rombach bei Aarau. Die 32-Jährige hat während der letzten 10 Jahre für ein Grosshandelsunternehmen im Seetal gearbeitet. Aus ihrer Einstiegsposition als Innendienstmitarbeiterin hat sie sich über die Verkaufsleiterstellung kontinuierlich hochgearbeitet bis in die Geschäftsleitung, wo sie schliesslich für Marketing und Vertrieb zuständig war. Daneben hat Rohrer in der Sparte Marketing und Vertrieb über mehrere Jahre eine Weiterbildung bis zum «Master» genossen. Heute ist sie seit fast zwei Monaten für Brugg Regio tätig.

Zur Person Die neue Leiterin des Service Center Brugg Regio, Verena Rohrer, lebt mit ihrem Partner in Rombach bei Aarau. Die 32-Jährige hat während der letzten 10 Jahre für ein Grosshandelsunternehmen im Seetal gearbeitet. Aus ihrer Einstiegsposition als Innendienstmitarbeiterin hat sie sich über die Verkaufsleiterstellung kontinuierlich hochgearbeitet bis in die Geschäftsleitung, wo sie schliesslich für Marketing und Vertrieb zuständig war. Daneben hat Rohrer in der Sparte Marketing und Vertrieb über mehrere Jahre eine Weiterbildung bis zum «Master» genossen. Heute ist sie seit fast zwei Monaten für Brugg Regio tätig.

Zur Verfügung gestellt

Anfang Dezember hat die Marketing-Fachfrau ihre Stelle im Service Center Brugg angetreten. «Ich bin momentan voll in der Analyse-Phase. Ich möchte mir ein halbes Jahr Zeit geben, um in vielen Gesprächen herauszufinden, was es braucht, um die Tourismusregion Brugg zu fördern.»

Durchreisende sollen bleiben

Im Forum der Odeonbar präsentierte dann Dietrich Berger, Präsident des Vereins Tourismus Brugg, seine Ideen, womit Brugg touristisch attraktiver werden soll. Nebst erfolgreichen Events wie diversen thematischen Führungen oder der az-Leserwanderung, sind für 2012 auch neue Ideen am Start: «Wir möchten Wohnmobilstellplätze realisieren», sagt Berger. «Warum sollen Durchreisende in unserer schönen Region nicht ein paar Tage bleiben? Eine Studie zeigt, dass Camper pro Tag und Person etwa 80 Franken ausgeben.»

Mini-Flyer seien geplant, die an verschiedenen Orten aufgelegt und verteilt werden sollen. Damit können Unternehmen ihre Dienstleistungen oder Veranstalter ihre Events bewerben. «Ausserdem haben wir uns für die Durchführung eines slowUp-Events beworben», frohlockte Berger vor gut dreissigköpfigem Publikum aus Behörden und Unternehmer. «Und wir sind im Rennen um den Austragungsort des nationalen Wandertags der ‹Schweizer Familie›. Nicht nur, dass dabei die besten drei Dossiers publiziert werden; in der Siegerregion werden im Herbst an die 1600 Wanderer unterwegs sein.»

Weil Schweiz Tourismus das Jahr des Wasser zum Überthema gemacht hat, schliesst sich Tourismus Brugg an und möchte das Wasserschloss mit thematischen Führungen hervorheben. Weiter lanciert der Verein einen Gastrowettbewerb: Dietrich Berger schwebt vor, dass «Wirte in unserer Gegend Gerichte zum Thema Wasser kreieren, die dann von den Gästen in einem Voting bewertet werden.»

Berger blickte vor dem Apéro kurz ins 2013, das «Jahr des Brauchtums», bevor er abschliessend feststellte,
die touristisch orientierten Organisationen müssten zusammenarbeiten, und «Wenn Sie Ideen haben, melden Sie sich.»