Brugg-Windisch

Wenn die Sommerferien anfangen, drücken 1700 Lehrer die Schulbank

Reden und Musik: Die besten Momente von der Eröffnung der 124. Lehrer-Weiterbildungskurse in Brugg-Windisch.

Reden und Musik: Die besten Momente von der Eröffnung der 124. Lehrer-Weiterbildungskurse in Brugg-Windisch.

In Brugg-Windisch finden derzeit die 124. Weiterbildungskurse des Vereins Schule und Weiterbildung Schweiz statt. Rund 1700 Lehrpersonen aus der Deutschschweiz kommen ins Wasserschloss – und der Kulturkanton Aargau zeigt sich von der besten Seite.

Kaum haben in den meisten Orten die Schulferien angefangen, reisen während zweier Wochen insgesamt rund 1700 Lehrpersonen aus der Deutschschweiz nach Brugg-Windisch. Sie nehmen an den 124. Weiterbildungskursen des Vereins Schule und Weiterbildung Schweiz (swch) teil. Projektleiter Rolf Alder prophezeite den Lehrpersonen bei der offiziellen Eröffnung am Montagabend im Campussaal Brugg-Windisch angesichts der aktuellen Temperaturen die heissesten Kurse, die sie je besucht haben.

Bildungsdirektor Alex Hürzeler erinnerte daran, dass die nationalen Weiterbildungskurse bereits 2007 im Aargau stattfanden – damals noch im Kultur- und Kongresszentrum Aarau. Hürzeler betonte: «Es war mir ein persönliches Anliegen, die Kurse nun hierher auf den Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz Brugg-Windisch zu bringen.»

Der Regierungsrat wies auf die vielen Besonderheiten der Region hin und riet den Lehrpersonen zudem, die vielen Möglichkeiten zum informellen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen zu nutzen. Dazu eigne sich unter anderem die direkt zugängliche idyllische Parkanlage in der Nähe. «Nehmen Sie die Unterführung und gehen Sie nach Königsfelden», sagte Hürzeler in Anspielung auf den Umstand, dass an dieser Stelle der Fussgängerstreifen zum Ärgernis der Autofahrer beliebter ist als die Unterführung.

Der Brugger Stadtammann Daniel Moser strich die Bedeutung des Bildungsstandorts mit Tausenden von Studierenden am «Prunkstück» der Fachhochschule Nordwestschweiz, am Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg sowie an der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales hervor.

Der Grossratspräsident des Kantons Aargau, Markus Dieth, erzählte von den Diskussionen mit seinen beiden Töchtern (15 und 17 Jahre alt) und bilanzierte, dass Schule geben – also kostenlose Bildung – nur möglich ist, wenn Schüler und Eltern dies zulassen. Swch-Präsidentin Andrea Biner erinnerte daran, dass Aktivitäten– also die bevorstehenden Kurse – Glücksboten freisetzen können. Dies dürfte an diesem Abend auch der Band Smooth und Nils Althaus gelungen sein, die für die musikalische Unterhaltung sorgten.

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