Brugg

Weiterer Flohmarkt der «Brugger Messies»

Mit dem zweiten Trödelmarkt innert kurzer Zeit beleben die Organisatoren mit Namen «Brugger Messies» die Innenstadt.

Wäscheständer voller Kleider, aber auch Gürtel und Taschen sind ausgestellt. An verschiedenen Tischen werden Schmuck, Bilder und andere Antiquitäten zum Verkauf angeboten. Der zweite Flohmarkt unter dem Dach des Eisiplatzes der «Brugger Messies» innert Monatsfrist kommt bei den Leuten an. Sie schlendern durch Stände, schauen sich in Kisten dargebotene DVDs oder CDs an, interessieren sich für Kinderspielzeug oder begutachten das Geschirr aus früheren Zeiten.

Misael Morant, der mit Patricia Wassmer und Nikola Antolkovic als «Brugger Messies» den Flohmarkt ein weiteres Mal organisiert hat, ist zufrieden. Ihr Ziel, etwas für die Brugger zu veranstalten, scheint auf bestem Weg zu sein. Schon die Premiere vor Monatsfrist verlief positiv: «Da hatte ich nicht mit so vielen Leuten gerechnet», erzählt Morant. Überrascht war er auch deshalb, weil sie bloss mit Plakaten und Internet-Werbung auf den Anlass aufmerksam gemacht hätten. «Es kamen viele Brugger vorbei, die schön fanden, dass es den Flohmi gibt.» Allerdings mussten die Standbetreiber damals aufgrund starker Windböen frühzeitig, die Flohmarkstände abräumen. «Das wäre sonst zu gefährlich geworden.»

Nicht bei allen läufts

Der Brugger Flohmarkt steht allen offen, die ihre Secondhand-Ware anbieten wollen. Waren es im Juli noch 16 Stände, gab es am Samstag an 17 Tischen Waren zu begutachten und zu kaufen. Zudem wurde der Flohmarkt anstatt um 10 Uhr diesmal um 9 Uhr eröffnet und dauerte bis 16 Uhr: «Die Besucher sagten uns letztes Mal, dass es cool wäre, wenn der Flohmi eine Stunde früher öffnen würde.»

Luca Fanelli steht an seinem Stand voller Kleider. Der junge Mann hat bereits mehrere Dinge verkauft, nämlich ein Hemd, einen Gürtel und T-Shirts. «Es sind alte, aber noch schöne Kleider, die man nicht einfach wegwerfen will», sagt er. Preisschilder sucht man an seinen Kleidern vergebens. Er nennt einen Preis und dann können die Kunden feilschen.

Eine ausgewiesene Feilscherin ist Marianne Patt. Die Brocki-Frau nimmt zum zweiten Mal am Flohmarkt teil und hat an diesem Vormittag bereits Schuhe und viel Schmuck verkauft: «Der Anlass ist eine willkommene Gelegenheit.»

Andreas Wild ist mit seiner Familie aus Bad Zurzach angereist, um sich von Dingen zu trennen, die sonst verpackt im Keller stehen würden. «Ich suchte im Internet nach dem nächsten Flohmarkt und sind deshalb nach Brugg gekommen», sagt er. Allerdings laufe das Geschäft gerade schlecht. «Es sind nicht so viele Leute da, wie wir uns vorgestellt hatten.»

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