Brugg
Weihnachtssterne für die Senioren der Stadt

Rund 160 Senioren zwischen 75 und 99 Jahren haben sich zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Turnhalle Au-Lauffohr getroffen. Für die scheidende Stadträtin Dorina Jerosch war es die letzte offizielle Mission.

Max Weyermann
Drucken
Teilen
Der Schülerchor trug mit seinen Liedern zur vorweihnachtlichen Ambiance bei.

Der Schülerchor trug mit seinen Liedern zur vorweihnachtlichen Ambiance bei.

MAx Weyermann

«Vom Himmel hoch, da komm ich her», sangen die Senioren und der vom Lehrerinnenteam geleitete und von jugendlichen Instrumentalisten begleitete Schülerchor der Schulhäuser Au und Erle in der festlich geschmückten Turnhalle Au-Lauffohr. Zum Anlass in gemütlicher Runde eingeladen hatten traditionsgemäss die reformierte und die katholische Kirchgemeinde sowie der Stadtrat.

Letzte offizielle Mission

Nach einleitenden Worten von Esther M. Meier, Präsidentin der reformierten Kirchenpflege, überbrachte die demissionierende Stadträtin Dorina Jerosch in ihrer letzten offiziellen Mission die Festtagswünsche des Kollegiums und erwähnte, dass der neu in die Exekutive gewählte Reto Wettstein ihr Nachfolger im Ressort Alter, Soziales und Gesundheit sein werde.

Pfarrer Christoph Suter wartete mit einer besinnlichen Betrachtung über Martin Luthers Weihnachtslied «Vom Himmel hoch, da komm ich her» auf. Als Präsident der städtischen Weihnachtsbaum-Kommission machte er zudem auf die Kollekte zugunsten von Kindern, die aus auf Sozialhilfe angewiesenen Brugger Familien stammen, aufmerksam. In Vertretung der abwesenden Organisatorin Margrit Eichler ehrte Elisabeth Schüpbach, ehemaliges Mitglied der reformierten Kirchenpflege, die 18 ältesten anwesenden Mitbürgerinnen und Mitbürger im Lebensabschnitt ab 90 Jahren.

Den «Spitzenplatz» nahm Alfred Forster mit 99 Jahren ein, gefolgt von Maria Geissmann (96). Nach dem gemütlichen Ausklang beim Zvieri mit feinem Zopf und Kaffee wurden die Teilnehmenden mit prächtigen Weihnachtssternen beschenkt, welche gewiss noch bis ins neue Jahr hinein die Herzen der Bruggerinnen und Brugger erfreuen werden.

Aktuelle Nachrichten