«Irgendwie», sagt Vizeammann Reto Zäuner, «schmerzt es schon ein bisschen. Bei allem heisst es: Das ist das letzte Mal.» Die Wehmut ist verständlich. In Gallenkirch fand die letzte Gemeindeversammlung vor der Fusion statt. Von
102 Stimmberechtigten waren 34 anwesend; hinzu kamen sieben Gäste, die mit dem Dorf verbunden sind.

Dies vorweg: Allen Traktanden stimmte der Souverän entweder ohne Wortmeldungen oder wenn, dann nur mit kurzen zu. Die drei Kreditabrechnungen zur Fusionsvorbereitung Bözberg wurden ebenso angenommen wie die Sanierung Dorfstrasse (33 Ja; 1 Enthaltung) sowie der Rückbau der Abwasserreinigungsanlage Linn-Gallenkirch. An ihrer letzten Gmeind hatten die Stimmbürger lediglich über einen Kreditantrag zu entscheiden, nämlich 95000 Franken für die Sanierung des oberen Teils der Bahnhofstrasse (34 Ja). Eine 2010 erfolgte Analyse aller Wege und Strassen von Gallenkirch hatte einen Sanierungsbedarf ergeben (Dorf- und Querstrasse wurden bereits saniert). Für die Sanierung der Bahnhofstrasse wurden folgende Offerten ausgearbeitet: Sanierung Teil oben

74312 Franken; Sanierung Oberflächenbehandlung Bahnhofstrasse 8063 Franken. In seiner Botschaft hatte der Gemeinderat geschrieben: Der Kreditantrag müsse ausreichend hoch sein, um auf Unvorhergesehenes flexibel agieren zu können. Ferner wurden Ethel Young und ihre Tochter Elyana Young eingebürgert. Das am längsten dauernde Traktandum war «Varia». Kein Wunder, gab es doch Dankesadressen an Gemeindeammann, Gemeinderäte und Gemeindepersonal. (EF.)