Beim Firmenareal des Kabelwerks laufen die Klosterzelg-, Reutenen- und Industriestrasse zusammen. Derzeit wird die Kreuzung erneuert. Das Vorhaben wirft Fragen auf beim Windischer SP-Einwohnerrat Fredy Bolt.

Offenbar müsse während der Sanierung der Staplerverkehr des Kabelwerks aufrechterhalten werden können, stellt er fest. In einer kleinen Anfrage möchte er vom Gemeinderat wissen, welche zusätzlichen Kosten dadurch entstehen zulasten der Gemeindewerke und der Einwohnergemeinde – einerseits durch die Verlängerung der Bauzeit und zusätzlichen Organisationsaufwand, andererseits durch zusätzliche Installationen, Materialien und Transporte sowie den Verkehrsdienst. «Und ist ein ähnlicher zusätzlicher Aufwand zu erwarten bei der Sanierung des Teils Bachmattstrasse?», fragt Bolt.

Gestaltung war noch nicht klar

Als Beteiligung des Kabelwerks, fährt er fort, seien 60'000 Franken in Aussicht gestellt worden. Der SP-Einwohnerrat stellt die Frage, wie dieser Beitrag interpretiert werden kann: «Als Beitrag für den zusätzlichen Aufwand während der Bauzeit? Als Abgeltung für die grosse Belastung durch den intensiven internen Werksverkehr?» Ebenfalls erkundigt sich Bolt danach, ob dieser Beitrag bereits bezahlt wurde.

Nicht zuletzt macht er sich Gedanken zum Erscheinungsbild der Kreuzung, denn: «Zum Zeitpunkt der Genehmigung des Baukredits lag die definitive Gestaltung der Kreuzung noch nicht vor», hält er fest. «Wird diese nun so gebaut, dass grosse Transporte zukünftig dort wenden können und somit die obere Klosterzelgstrasse entlastet wird?» (mhu)