Brugg
Vorstadt gibt zu reden – das sagen die Parteien zur Strassenumgestaltung

Der Einwohnerrat entscheidet über neue Strassenraumgestaltung. Bei den Fraktionen führt das Vorhaben zu intensiven Diskussionen.

Michael Hunziker
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Die Visualisierung zeigt die geplante Gestaltung des Bereichs Aarebrücke in Richtung Zollplätzli. zvg

Die Visualisierung zeigt die geplante Gestaltung des Bereichs Aarebrücke in Richtung Zollplätzli. zvg

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Diesen Freitag gilt es ernst für das Projekt «Vorstadt und Baslerstich»: Der Brugger Einwohnerrat entscheidet einerseits über Kredite von insgesamt 900 000 Franken für die Sanierung der Kantonsstrasse und die Abdichtung der Aarebrücke sowie andererseits über einen Betrag von 2,09 Mio. Franken für den Ausbau des Baslerstichs für den Fuss- und Veloverkehr sowie den öffentlichen Verkehr. Für die Erneuerung der Infrastrukturleitungen zur Diskussion steht überdies ein Kredit von 860 000 Franken.

Schon seit einigen Jahren sind die neue Strassenraumgestaltung sowie die bessere Anbindung der Vorstadt an die Altstadt ein Thema in Brugg. Vorgesehen sind die Arbeiten nun im Bereich zwischen der Einmündung Remigersteig bis zur Einmündung Ländistrasse auf einer Länge von rund 440 Metern. Bei den Fraktionen führt das Vorhaben zu intensiven Diskussionen.

Die IG Baslerstich begrüsst die geplante Gestaltung des Strassenraums, spricht sich gleichzeitig aber auch für die Einführung von Tempo 30 aus (die AZ berichtete). Mit dieser Massnahme, so die Anwohnergruppe, würde das ambitiöse Projekt noch attraktiver.

Einwohnerrat Freitag, 29. Juni, 19.30 Uhr, Rathaussaal.

Das sagen die Fraktionen

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