Dorfladen
Volg-Laden Remigen: Bester Laden der Schweiz erhält Wanderpokal

Der Hauptsitz in Winterthur hat die Volg-Filiale an der Hauptstrasse in Remigen als bestgeführte Verkaufsstelle der Schweiz ausgezeichnet. Als Belohnung gab es für das ganze Team ein Nachtessen mit der Geschäftsleitung.

Claudia Meier
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Die stellvertretende Filialleiterin, Sabrina Spichtig, und Ladenleiterin Nicole Zumsteg (v. l.) sind stolz auf den Wanderpokal. CM

Die stellvertretende Filialleiterin, Sabrina Spichtig, und Ladenleiterin Nicole Zumsteg (v. l.) sind stolz auf den Wanderpokal. CM

Die 81-jährige Anna Vogt überquert den Fussgängerstreifen mit ihrem Einkaufskorb Richtung Dorfladen. Sie zeigt sich überrascht, dass die Remiger Volg-Filiale Laden des Jahres 2012 wurde. «Wirklich? Das freut mich aber sehr. Der Laden läuft enorm gut. Die älteren Leute schätzen das grosse Angebot im Dorf unheimlich. Ich muss praktisch nie nach Brugg einkaufen gehen», sagt Vogt und strahlt.

Beim Betreten des Volg-Ladens grüssen alle freundlich. Ladenleiterin Nicole Zumsteg hält ein heisses Blech in den Händen mit frischen Gipfeli und legt diese ins Regal. «Es braucht relativ viel, bis ich sprachlos bin, aber beim Anruf aus Winterthur war ich es», sagt Zumsteg später im Büro.

Der Volg-Hauptsitz in Winterthur zeichnet jedes Jahr den besten Laden der Schweiz aus. Ausschlaggebend sind Kennzahlen wie der Umsatz sowie die Resultate des grossen und kleinen Ladenchecks. Diese Checks finden zweimal pro Jahr – ohne Voranmeldung – statt.

Zumsteg ist seit sechs Jahren Filialleiterin in Remigen. Die Fricktalerin aus dem Ortsteil Wil in der Gemeinde Mettauertal war früher im Volg Effingen und Villigen tätig. Das eingespielte Volg-Team in Remigen besteht aus fünf Personen und holte den Wanderpokal für den besten Laden des Jahres 2012 in der Kategorie B.

Der Dorfladen konnte sich gegen 161 Mitbewerber aus der ganzen Schweiz durchsetzen. Der Wanderpokal wird in fünf Kategorien vergeben – je nach Laufmeter der Verkaufsgestelle. Die Kategorie B steht für mittelgrosse Geschäfte.

«Im Qualifikationsgespräch habe ich meinem Chef seit zwei Jahren gesagt, dass ich das Ziel habe, Laden des Jahres zu werden», sagt Zumsteg. Dass sie es nun erreicht hat, erfüllt die zweifache Mutter mit Stolz.

«Wir sind ein gutes Team und arbeiten bedingt durch die langen Öffnungszeiten im Schichtbetrieb.» Als Belohnung gab es für alle ein Nachtessen mit der Geschäftsleitung. «Wir danken auch unserer treuen Kundschaft. Ohne sie hätten wir dieses Ziel nie erreicht», so Zumsteg.

Die Remiger Filiale wurde im Juli 2011 umgebaut. «Vor allem Handwerker schätzen unser Angebot sehr. Das ist auch der Grund, weshalb wir seit einem halben Jahr bereits ab 6.30 Uhr geöffnet haben», sagt Zumsteg.

«Wir machen viel Umsatz mit frischem Brot. Wir können die Breite des Angebots selber bestimmen.» Das Sortiment soll in naher Zukunft mit Sandwiches und Fertigprodukten erweitert werden. Dafür gibt es ein zusätzliches Kühlregal beim Eingang.

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