Eröffnungsfeier
Villnachern hat sein neues Schulhaus eingeweiht

Die umgebaute und renovierte Schulanlage in Villnachern wurde am Wochenende mit einem dichten Programm eröffnet.

Max Weyermann
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Blick auf die Schulanlage Villnachern mit Schulhaus (links) und Turnhalle
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Schulleiter Rico Bossard dankt dafür dass die Stimmbürger den wert der Bildung zu schätzen wissen
Gemeindeammann Marianne Möckli (Mitte) dankt dem Gemeinderat und dem Gemeindeschreiber
Villnachern weiht neues Schulhaus ein
Der Schülerchor freut sich über die erneuerte Schulanlage
Architekt Beat Klaus (rechts) überreicht den Gemeindebehörden zwei Kickboard-Ständer

Blick auf die Schulanlage Villnachern mit Schulhaus (links) und Turnhalle

Max Weyermann

Mit einem Aufwand von 4,4 Millionen Franken plus Kostenüberschreitung von voraussichtlich rund 360 000 Franken hat die Gemeinde Villnachern ihre vor 50 Jahren erbaute Schulanlage auf Vordermann gebracht. Damit erfüllt sie auch die neuen Anforderungen nach dem Wechsel auf das Schulsystem «6:3».

Die Freude über das erneuerte Schulhaus mit Turnhalle kam an der offiziellen Eröffnungsfeier vom Freitag in den Ansprachen von Gemeindeammann Marianne Möckli, Schulleiter Rico Bossard und Architekt Beat Klaus zum Ausdruck. Der Schülerchor umrahmte den von rund 150 Personen besuchten Anlass mit Lieddarbietungen wie «Danke, merci für das schöne Schuelhus!».

Von der Architheke Brugg durften die Gemeindebehörden zuhanden der Schule als Geschenk zwei Kickboard-Ständer entgegennehmen. Ein Dank ging an alle in das Projekt involvierten Kreise, von den Stimmbürgern über die Exekutive, die Gemeindeverwaltung, die beteiligten Kommissionen, die Schulpflege bis hin zur Lehrerschaft, den rund 100 Schülern und zum Anlagenwart, die alle im Laufe der rund einjährigen Bauarbeiten viel Goodwill gezeigt haben.

Modern und zeitgemäss

Die Schule und die Turnhalle erhielten eine zeitgemässe Gebäudehülle inklusive Dachisolation. Dem Energiespargedanken tragen auch die Holzpellet-Heizung sowie die Photovoltaik-Anlage Rechnung. Letztere wird mit jährlich mehr als 70 000 Kilowattstunden beinahe dreimal den Strom-Eigenbedarf der Schulanlage produzieren. Das Schulhaus umfasst sechs Klassenzimmer und ein Fremdsprachenzimmer, die unter anderem mit interaktiven Wandtafeln ausgerüstet sind; aus einem Klassenzimmer im Keller sind zudem zwei Gruppenräume entstanden.

Im Turnhallen-Untergeschoss, das früher als Militärunterkunft gedient hatte, befinden sich je ein Zimmer für Textiles Werken und Werken, ein Musikzimmer und für den Mittagstisch ein Tagesstruktur-Raum mit Küche. Die Turnhalle verfügt nun über einen modernen Sportboden und über neue mobile Turngeräte. Architekt Beat Klaus: «Der gesamte Umbau mit Erweiterung des Schulraumangebotes konnte innerhalb der bestehenden Gebäulichkeiten vorgenommen werden, sodass von aussen – abgesehen von den erneuerten Fassaden – keine Veränderungen sichtbar sind.» Im Rahmen der Sanierungsarbeiten erhielt auch der Aussenraum der Schulanlage ein «Facelifting».

Am Samstag stand die Dankesfeier der Schule auf dem Programm. Nach der Schüleraufführung mit einer Reise ins Jetzt unter dem Titel «Schule anno...» stand ein Bericht über die Schule Villnachern 2015 auf dem Programm, und zudem wurde nochmals Gelegenheit zu Rundgängen geboten. Für den Ausklang sorgte die Musikgesellschaft Villnachern mit einem Konzert auf dem Pausenplatz.