Tennis
Vier Brugger Aktiv-Teams spielen in Nati C

Am kommenden Wochenende startet die neue Interclubsaison. In der Region ist der TC Brugg mit vier Aktiv-Mannschaften in der Nationalliga C das Mass der Dinge.

Fabio Baranzini (Text und Foto)
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Michelle Paroubek führt die zweite Brugger Frauen-Equipe an. Diese peilt den zweiten Platz an. Fabio Baranzini

Michelle Paroubek führt die zweite Brugger Frauen-Equipe an. Diese peilt den zweiten Platz an. Fabio Baranzini

Fabio Baranzini

In den letzten Jahren ist der TC Brugg bei den Frauen stets mit zwei Aktiv-Teams in der Nationalliga C aufgelaufen. In diesem Jahr leisten ihnen die Männer Gesellschaft. Auch sie treten mit zwei Equipen in der dritthöchsten Spielklasse an. Nachdem im letzten Jahr die Mannschaft von Captain Mario Saurer als Aufsteiger für Furore gesorgt und die dritte Aufstiegsrunde erreicht hatte, ist in diesem Jahr auch die Equipe von Felix Schifferle in der Nationalliga C vertreten.

Schifferle und Co. haben zwar den Aufstieg in der letzten Saison sportlich ganz knapp verpasst – sie verloren das entscheidende letzte Doppel im dritten Satz –, packten jedoch die Chance, am grünen Tisch, doch noch in die Nati C aufzusteigen. «Als die Anfrage von Swiss Tennis kam, habe ich mein Team gefragt, ob sie in der Nati C spielen wollen. Alle waren völlig motiviert und wollten unbedingt spielen. Also haben wir uns gemeldet und eine halbe Stunde später hatten wir die Zusage, dass wir in diesem Jahr definitiv in der Nati C spielen können», so Schifferle. Obwohl die zweite Brugger Equipe sich für das NLC-Abenteuer mit Ibrahim Fetov (N4, 107) verstärkt hat, wird es eine schwierige Saison. «Die meisten von uns spielen zum ersten Mal in der Nati C. Wenn wir in der Vorrunde Platz drei holen, ist das super. Ich rechne allerdings damit, dass wir auf dem vierten Rang landen», gibt sich Schifferle realistisch.

Höher sind die Erwartungen bei den drei anderen Brugger Equipen, die bei den Aktiven in der NLC antreten werden. Sie alle wollen wenn möglich in die Aufstiegsrunde kommen. «Wir haben zwar mit Aarau und GC zwei gute Teams in unserer Gruppe, aber dennoch sollten die Aufstiegsspiele für uns drinliegen», sagt Mario Saurer.

Ähnlich klingt es bei den beiden Brugger Frauenteams. «Wenn wir unverletzt bleiben und in Bestbesetzung antreten können, dann sollte die Teilnahme an den Aufstiegsspielen drinliegen», so Captain Alexandra Vukota. Sie spielt mit ihrer Equipe in den Gruppenspielen gegen Ried Wollerau, das im Vorjahr in die Abstiegsrunde musste, und gegen die beiden Aufsteiger Drizia GE und Dietlikon. «In unserer Gruppe dürfte Rapperswil das stärkste Team sein. Wir werden daher voraussichtlich mit Schaan und Dählhölzli um den zweiten Platz in den Aufstiegsspielen kämpfen. Falls wir diesen erreichen sollten, wären wir total glücklich», sagt Michelle Paroubek, die die zweite Brugger Equipe anführen wird.

Spitzenteam zurückgezogen

Auch bei den Senioren stellt der TC Brugg eine Equipe in der Nationalliga C. Es sind dies die Senioren in der Altersklasse 45+, die im Vorjahr von Reto Jenny und José Taborda angeführt wurden. In der Region Brugg stellt der TC CIS Wase zwei weitere Teams in einer der drei höchsten Interclubspielklassen. Es sind dies die Frauen in der Kategorie 40+, die mit einer Equipe in der Nationalliga B und neu auch mit einer Mannschaft in der Nationalliga C vertreten sind. Nicht mehr auflaufen werden dagegen die Senioren 35+ des Vereins, die im Vorjahr noch in der Nationalliga A gespielt haben. Das Team um Captain und Teamleader Alain Dedial hat sich zurückgezogen.

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