Brugg

Vier Brandstifter gestehen Brugger Brandserie im Sommer

Vier junge Erwachsene aus der Region Brugg haben zugegeben, für die Brände in der Nach vom 31. Juli auf den 1. August verantwortlich zu sein. Bei der Brandserie entstand ein Schaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2011 brannten in Brugg ein Personenwagen, ein Teil eines Schrebergartenhäuschen sowie das Vogelschutzhäuschen am Aareweg. Es entstand ein Schaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Vier junge Erwachsene aus der Region haben nun zugegeben, für diese Brände verantwortlich zu sein. Dies teilt die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach mit.  Die Männer haben mit einer Anklage wegen Brandstiftung zu rechnen.

Nachdem ein erster Tatverdacht gegen einen der Beteiligten bereits kurz nach der Tatnacht vorlag, gelang es der Staatsanwaltschaft erst nach längerer Untersuchungstätigkeit, auch die übrigen Tatverdächtigen zu überführen.

Grosse Menge Alkohol getrunken

Die der Tat dringend verdächtigten Schweizer gaben an, am Abend des 31. Juli gemeinsam eine grössere Menge Alkohol getrunken zu haben. Im Verlauf des Abends und der Nacht sei es zu den genannten Bränden gekommen. Zwei der Beschuldigten sagten aus, es habe sich dabei um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt, einer spricht von Fahrlässigkeit und der letzte will sich aufgrund seines Alkoholkonsums nicht mehr an die Geschehnisse des fraglichen Abends erinnern.

Die Staatsanwaltschaft geht allerdings angesichts der Untersuchungsergebnisse und der Aussagen von Zeugen und Tatverdächtigen derzeit von (vorsätzlicher) Brandstiftung aus. Den Beschuldigten droht nebst Schadenersatzklagen eine Freiheitsstrafe von mindestens einem bis maximal 20 Jahren. (dno)

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