Brugg
Viel Lob gibts für die Fasnachtseröffnung im Salzhaus

Zunftmeister Hugo Schmid sagt, was ihm besonders gut gefallen hat an der Fasnacht und wie die Suche nach seinem Nachfolger läuft.

Michael Hunziker
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Die Konfettispalterzunft Brugg mit dem abtretenden Zunftmeister Hugo Schmid (rechts) führte am Sonntag den Jubiläumsumzug an. Mario Heller

Die Konfettispalterzunft Brugg mit dem abtretenden Zunftmeister Hugo Schmid (rechts) führte am Sonntag den Jubiläumsumzug an. Mario Heller

Mario Heller

Einen quicklebendigen Fasnachtsumzug mit über 1500 Mitwirkenden hat die jubilierende Konfettispalterzunft Brugg durchgeführt am Sonntag (az vom 15. Febr.). Auch wenn das Motto «40 Johr Schwarzwiss» hiess und sich der Himmel in tristem Grau präsentierte: Es war von Anfang bis Ende ein farbenfrohes Spektakel. «Hundertprozentig zufrieden» äussert sich denn auch Zunftmeister Hugo Schmid.
Bis auf den Regen, fügt er an. Dieser sei zuerst heftig gewesen, zum Schluss habe es dann aber erfreulicherweise nur noch schwach getröpfelt. Kurz: «Ich sah trotz Regen nur glückliche Gesichter am Strassenrand», zieht Schmid Bilanz. «Der Umzug war einer der besten in den letzten 40 Jahren.»

So bunt trotzten die Fasnächtler am Sonntag dem Regen: Der Brugger Umzug in Bild und Ton.
71 Bilder
Dentiker Gruftis waren ebenfalls als Hippies unterwegs.
Der Regen ist vorbei, auf gehts!
Der Tod läuft mit.
Buurestärbe ist ein aktuelles Thema.
Das Publikum trotzt dem Regen.
D'Andalusier sind mit dem Hippie-Bus von Mellingen gekommen.
Bänkli-Clique hat das Motto Irgend e Wüeschti im Wilde Weschte.
Bänkli-Clique von Oberrohrdorf.
Bunt geht es zu und her bei den den Andalusiern.
Auch die Trombongos dürfen in Brugg nicht fehlen.
Als Raubkatze unterwegs.
Auf Tuchfühlung mit den Minions.
3 Generationen von Brugg.
Achtung, ich bewerfe euch gleich mit Konfetti!
40 Johr Schwarzwiss – auch die Jungen haben den Plausch.
Zwäsi-Gugge seit 10 Joh on tour.
Wenn schon Regen, dann Konfettiregen!
Zuschauen macht müde.
Wild West in Brugg.
Wer hat noch etwas zum Waschen....
Wiedersehen macht Freude.
Von hier hat man trotz Regen gute Sicht auf das Umzugstreiben.
Wagewörger Schongau thematisieren das Buurestärbe.
Voller Energie dabei.
Umzug führt vor dem Storchenturm durch.
Tief zu Ross und nahe beim Publikum.
Stilvoll gehts bei Aladin und die Wunderlampe zu und her.
StetterFasnachtsgruppe ist als Schälleursli unterwegs.
Uns es soll so richtig laut tönen!
Teemöckeguuger von Würenlingen.
Teamarbeit ist alles.
Stetter Fasnachtsgruppe.
Stauseehüüler von Kleindöttingen - wer hat an der Uhr gedreht ...
So bleibt das Publikum trocken.
Sie machen nicht nur Kinder froh, sondern Erwachsene ebenso.
Schau, wer da als nächste Nummer kommt!
Sie sorgen für Stimmung.
Regen überstanden, peace!
Linde Grinde von Würenlos.
Love and Peace.
Opus C Voll im Disco Fieber.
Pinkinger von Dintikon.
Mösli-Clique von Fischbach-Göslikon nimmt ein aktuelles Thema auf.
Opus C Voll Gugge kommt von Riniken.
Kammergesellschaft von Wohlen verteilt Süsses.
Jackpot lautet das Motto der Teemöckeguuger.
Linde Grinde mit Stör-Beichtgelegenheit.
Hotzewälder Dentike sind als Pinkinger unterwegs.
Kammergesellschaft von Wohlen.
Immer freunlich und nett grüssend.
Guggen und Sujet-Wagen wechseln sich ab.
Höchste Konzentration bei der Jury.
Hier kommt der neue FIFA-Präsident.
Hippies unter sich Spass muss sein.
Hilfe, lasst mich hier raus!
Flue-Geischter von Gebenstorf mit ihrem Hippie-Bus.
Gruftis von Windisch.
Flower-Power vo de Andalusier.
Farbtupfer tragen die Grossen und die Kleinen.
Die organisierende Konfettispalterzunft führt den Umzug in Brugg an.
Ein bisschen schwarz-weiss gehört bei dieser Brugger Gruppe dazu.
D'Schwellbaumschränzer von Windisch.
D'Zwärge vo Windisch sind los.
Farbtupfer in der Brugger Altstadt - 5 Jahre Chinderhuus Simsala.
Di Rrätz-Clique von Brugg.
Die loschtige Dietiker sagen, dass Lachen gesund ist ...
Die besten Sujets werden verewigt.
Die Goldbären haben den Überblick.
Die Gruftis von Windisch.
Die Minions sind ein Blickfang.

So bunt trotzten die Fasnächtler am Sonntag dem Regen: Der Brugger Umzug in Bild und Ton.

Mario Heller

Alles sei rund abgelaufen, antwortet der Zunftmeister auf die Frage nach möglichen Zwischenfällen. «Ich konnte nichts Negatives feststellen.» Die Zuschauerzahl, räumt er ein, sei zwar schwer einzuschätzen. Er denke aber, dass bei insgesamt etwa 15 000 Personen rund 5000 weniger anwesend waren als letztes Jahr bei Sonnenschein.

Als einen seiner persönlichen Höhepunkte der diesjährigen Fasnacht bezeichnet Schmid die Fasnachtseröffnung vom Donnerstag, die diesmal im Salzhaus stattfand. Sie sei eindeutig stimmungsvoller gewesen als im Rathaus, hält er fest. «Viele Gäste meinten, man sollte den Eröffnungsanlass nächstes Jahr wieder dort machen.»
Der Entscheid werde er seinem Nachfolger überlassen. Apropos: Schmid wird ja bekanntlich als Zunftmeister zurücktreten. Ein Nachfolger sei leider noch immer nicht gefunden, sagt er und ergänzt: «Ich bleibe aber als positiv denkender Mensch zuversichtlich.»

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