Brugg

Videoportal zur Raumentwicklung im Kanton Aargau gewinnt «Edi»- Preis

«Zeitraumaargau.ch» ist noch ein Baby: Das Videoportal zur Raumentwicklung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt ist erst ein Jahr alt. Auf dem Bild: Das AKW Leibstadt aus der Vogelperspektive.

«Zeitraumaargau.ch» ist noch ein Baby: Das Videoportal zur Raumentwicklung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt ist erst ein Jahr alt. Auf dem Bild: Das AKW Leibstadt aus der Vogelperspektive.

Das Videoportal «zeitraumaargau.ch» ist eine Trouvaille des Departaments Bau, Verkehr und Umwelt. Nun wird der Effort geehrt. Das Portal gewinnt den renommierten «Edi»-Preis.

«Zeitraumaargau.ch» ist noch ein Baby: Das Videoportal zur Raumentwicklung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt ist erst ein Jahr alt. Seit dem Aufschalten erfreut sich die Website immer grösserer Beliebtheit: Die zeitgemässe Informationsplattform mit über 400 Videobeiträgen zu allen Facetten der Raumentwicklung weist bereits mehr als 125000 Seitenaufrufe vor. Und: Die Reaktionen der Benutzerinnen und Benutzer sind durchweg positiv.

Für die einen ist die Website inspirierend, für die anderen lädt sie zum Verweilen ein. Ein Benutzer zählt «zeitraumaargau.ch» sogar zu den «wirklich ansprechendsten und funktionalsten Seiten seit langem». Von «Aargauer Hochglanz-YouTube» ist mittlerweile die Rede. Kein Wunder, erhielt die Plattform schon im ersten Onlinejahr viermal Gold. Die jüngste Auszeichnung, der goldene «Edi 11», stammt vom Eidgenössischen Departement des Inneren.

Der Tag, an dem der Winter kam

Was ist denn so besonders an der Website? Wer sie aufruft und nach Brugg oder den umliegenden Gemeinden sucht, wird sofort in ihren Bann gezogen. Standbilder machen neugierig. Ein Bild zeigt eine Trompete, ein Klick – die Bilder beginnen zu «laufen» und schon wird man in den Römertag 2009 katapultiert. Martialische Bläserklänge stimmen ein in kriegerisches Geschehen. Das Waffengeklirr der Gladiatoren dringt an die Ohren – vergebens versuchen zwei Knirpse mit kleinen Holzschwertern dasselbe zu erreichen.

Bauschritte im Zeitraffer

Der Römertag ist zweifellos eine Attraktion; die Entstehung des Sportausbildungszentrums Mülimatt war eine. Dank Zeitraffer lassen sich die einzelnen Bauschritte zwischen August 2008 und Dezember 2009 akribisch verfolgen. Nicht spektakulär, aber auf eine stille Art und Weise spannend ist das «Raumporträt Siedlungen Windisch-Mülligen» oder «Schnee war angesagt»: 1986 nahm Angelo Caduff seine Kamera zur Hand und filmte einen sibirisch anmutenden Bahnhof Brugg – zauberhaft!

Bald neue Filmmodule

Wer diese oder andere Videos betrachtet, wird viel über die Schönheit und die Vielfalt des Aargaus erfahren.Aber das Portal vermittelt auch Bilder der Zersiedelung der Landschaft. Wer also nicht nur vergnügt, sondern auch nachdenklich sein möchte, wird die Website erneut aufsuchen. Ihn erwartet künftig noch manches: «zeitraumaargau.ch» will neue Filmmodule zu Themen wie «Verkehr», «Hochwasser» oder «Kinder und Raum» aufschalten.

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