Brugg

Verzögerungen bei der «zentralen Verwaltung»? – FDP-Einwohnerrat Peter Haudenschild will Anworten

FDP-Einwohnerrat Peter Haudenschild

FDP-Einwohnerrat Peter Haudenschild

Für den Brugger FDP-Einwohnerrat Peter Haudenschild ist eine Immobilienstrategie der Stadt «eigentlich überfällig». Ausserdem erkundigt er sich nach dem Fortschritt beim Projekt «Zentrale Verwaltung»

Nach einer intensiven Diskussion hat der Brugger Einwohnerrat die Sanierung des ehemaligen Abwartshauses Stapfer genehmigt an der letzten Sitzung. In der Stadt stehen verschiedene weitere bedeutende und finanziell gewichtige Immobilien-Projekte an: der Verkauf der Brunnenmühle zum Beispiel oder die Überbauung auf dem Areal «Alte Post» mit der zentralen Verwaltung. In diesem Zusammenhang, steht für den FDP-Einwohnerrat Peter Haudenschild fest, wird eine Immobilienstrategie immer dringlicher «und ist eigentlich überfällig». In einer Kleinen Anfrage will er deshalb vom Stadtrat wissen, wie der Stand der Dinge ist, bis wann die Immobilienstrategie definiert und umgesetzt werden soll.

Weiter erkundigt er sich nach dem Fortschritt beim Projekt «Zentrale Verwaltung». Für die Realisierung wurde ein Zeithorizont von fünf bis sieben Jahren genannt, führt der FDP-Einwohnerrat aus. Er möchte wissen, welche Verzögerungen es warum gibt, wie viele Einsprachen eingegangen sind, welches die Argumente sind und mit welchen Folgen zu rechnen ist, namentlich bei Kosten und Terminen. Haudenschild fragt, welche Massnahmen der Stadtrat ergreift, um diese Verzögerungen beziehungsweise negativen Folgen und damit die zusätzlichen Kosten zu minimieren.

«Schutzwürdige Objekte müssen laut Gesetz zwingend mindestens eines von vier Kriterien erfüllen», fährt Haudenschild fort. «Sie müssen von architektonischer, städtebaulicher oder historischer Bedeutung sein oder einen hohen typologischen Stellenwert aufweisen.» Der FDP-Einwohnerrat will in Erfahrung bringen, was der Stadtrat unternimmt, dass wirklich nur streng dem Gesetz entsprechende Objekte unter Schutz gestellt werden und nicht weitere, gar minderwertige. Und: Was kann er unternehmen, dass die Folgekosten der Unterschutzstellung sowohl für die Objekteigentümer als auch für die Stadt minim bleiben oder dass bereits unter Schutz gestellte Objekte, die den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr genügen, aus dem Schutzstatus entlassen werden, lauten die weiteren Fragen.

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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