Für viele Windischer ist Ruth Suter ein Begriff. Sie war oft zu Fuss oder mit dem Velo auf der Strasse anzutreffen. Im September 2016 ist sie 58-jährig verstorben. Sie verbrachte kein einfaches Leben. Es war geprägt von viel Leid. Suter war gesundheitlich und psychisch angeschlagen. «Das Malen hat ihr dabei geholfen, immer wieder Mut und Hoffnung zu fassen», sagt Sozialdiakon Ruedi Kümin von der reformierten Kirchgemeinde Windisch.

Die Malerei war Ruth Suters Leidenschaft und bis zu ihrem Tod einer ihrer Lebensinhalte. «Im Malen von verschiedenen Formen mit unterschiedlichen Farben entdeckte Ruth Suter selber immer wieder neue Figuren und Sujets, die sie zum Weitermalen inspirierten», heisst es auf dem Flyer zur bevorstehenden Ausstellung. Organisiert wird diese von ihrer Freundin Brigitte Stierli. «Ich hatte mit Ruth Suter bis zu ihrem leider viel zu frühen Tod regelmässig Kontakt. Ihr Wunsch war es, noch einmal eine Bilderausstellung machen zu dürfen», erklärt Stierli, die diesem Wunsch nun nachkommen möchte.

Sie lässt Suters Bilder noch einmal im reformierten Kirchgemeindehaus Windisch ausstellen. Der Erlös der verkauften Bilder geht an den Fonds Marius Arsene, das Hilfsprojekt von Gemeindeschreiber Stefan Wagner in Rumänien. So wollte das Ruth Suter.

Die Werke können vom 17. April bis 27. Mai zu folgenden Zeiten besichtigt werden: Montag bis Donnerstag von 9 bis 11.30 Uhr; Montag, Dienstag auch 14 bis 17 Uhr; Samstag 10 bis 12 Uhr.