Brugg

Verkehrsregime im Westquartier führte zu Diskussion

Habsburgerstrasse in Brugg

Habsburgerstrasse in Brugg

An der Einwohnerratssitzung vom Freitagabend führte das Verkehrsregime an der Habsburgerstrasse zu einer angeregten Diskussion.

Ausgelöst wurde diese durch das Postulat von Markus Lang (GLP). Darin forderte er den Stadtrat Brugg dazu auf, das Verkehrsreglement an der Habsburgerstrasse zu ändern.

Anstelle eines allgemeinen Fahrverbots – mit Ausnahme für die unmittelbaren Anwohner des südlichen Teils der Habsburgerstrasse – soll an gleicher Stelle ein Durchfahrtsverbot mit Ausnahme Zubringerverkehr Westquartier gelten, schlug Lang vor. Das momentane Verkehrsregime führe dazu, dass beispielsweise viele Quartierbewohner zu unsinnigen Umwegen gezwungen werden.

Der Stadtrat aber lehnte das Postulat ab. Die anschliessende Abstimmung im Einwohnerrat verhalf Markus Lang nicht zum Erfolg. Die Diskussion zeigte zwar, dass viele mit dem aktuellen Regime unzufrieden sind, eine bessere Lösung allerdings hatte niemand auf der Hand. Die Forderung kam auf, die Verkehrssituation im gesamten Westquartier eingehend zu prüfen.

Das Postulat von Adriaan Kerkhoven (GLP) betreffend Anschaffung attraktiver und interaktiver Spielgeräte wurde vom Stadtrat ebenfalls abgelehnt. Angenommen hingegen wurden die Postulate von Alessandra Manzelli (SP) zur Ausarbeitung eines Jugendleitbilds sowie jenes von Michel Indrizzi (FDP) betreffend Tagesstrukturen. (jam)

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