Bözberg
Verfahren gegen Aargauer Staatsanwältin wegen tödlichen Unfalls

Am 17. Januar wollte eine Aargauer Staatsanwältin in ihrem Skoda in einem riskanten Manöver einen Lastwagen überholen. Die Staatsanwältin rammt dabei ein entgegenkommendes Auto frontal. Jetzt läuft ein Verfahren gegen die Frau.

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Verkehrsunfall in Bözen: So stark wurde das Fahrzeug demoliert. (Archiv)

Verkehrsunfall in Bözen: So stark wurde das Fahrzeug demoliert. (Archiv)

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Wegen dem Unfall zwischen Bözen und Effingen befindet sich eine 46-jährige Aargauer Staatsanwältin in den Mühlen der Justiz. Dies schreibt der Blick. «Es läuft ein Verfahren gegen sie wegen fahrlässiger Tötung», bestätigt der leitende Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht die Recherchen gegenüber der Zeitung.

Weil sie Mitglied der Aargauer Staatsanwaltschaft sei, werde der Unfall von einer ausserkantonalen Staatsanwältin untersucht.

Riskantes Überholmanöver

In ihrem roten Skoda Octavia wollte die Staatsanwältin am 17. Januar zwischen Bözen und Effingen ein vor ihr fahrender Lastwagen überholen. Dabei kam ihr ein 31-jähriger Automonteur entgegen. Die Fahrzeuge prallten frontal in einander. Die Feuerwehr musste beide Lenker aus ihren Fahrzeugen befreien. Der Automonteur ist nach elf Tagen im Spital am letzten Samstag gestorben.