Brugg-Windisch
Vereine können gratis in den Campussaal

2017 findet die erste Kulturnacht zum Thema «Frühlingserwachen» im Campussaal statt. Noch werden Teilnehmer gesucht.

Claudia Meier
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Schüler spielen im Campussaal. Archiv

Schüler spielen im Campussaal. Archiv

Sandra Ardizzone

Geht es nach den Organisatoren der ersten Kulturnacht, so soll der Campussaal Brugg-Windisch vom Freitag, 17. bis zum Sonntag, 19. März 2017 Tag und Nacht kulturell bespielt werden (die az berichtete). Gesucht wird eine möglichst breite Palette an Vereinen aus der Region Brugg, die zum Thema «Frühlingserwachen» dem Publikum etwas zu bieten haben.

Das Interesse an dieser kostenlosen Campussaal-Nutzung hält sich bisher allerdings noch in Grenzen. «Wir haben zehn Anmeldungen. Eigentlich haben wir mehr erwartet», sagt Stefan Wagner, Gemeindeschreiber in Windisch. Er ist überzeugt, dass die Region Brugg noch ein viel grösseres Potenzial an Vereinen hat, um – wenn irgendwie möglich – zwei Kulturnächte auf die Beine zu stellen. Mit den vorhandenen Anmeldungen aus den Sparten Klang, Musik, Tanz und Gymnastik könnte nur der Freitagabend bestritten werden. «Wir möchten aber möglichst vielen Vereinen eine Plattform bieten und deshalb auch für den Samstag ein attraktives Programm zusammenstellen», fährt Stefan Wagner fort.

Anmeldefrist läuft am 29. Juni ab

Interessierte können sich noch bis Mittwoch, 29. Juni, per E-Mail (kulturnacht@windisch.ch) anmelden oder sich bei dieser Adresse nach weiteren Details erkundigen.

Die Nutzung des Campussaals durch die Trägergemeinden war in der Vergangenheit immer wieder ein Thema. Nun haben sämtliche Beteiligte – die beiden Trägergemeinden Brugg und Windisch, der Förderverein, die Campussaal Immobilien AG, die Campussaal Betriebs AG sowie ABA Management – mit der Kulturnacht eine Idee ausgeheckt, wie die regionale Bevölkerung vom Campussaal profitieren kann. Dahinter steckt die Vorstellung, dass möglichst viele Vereine, aber auch Einzelpersonen, den Campussaal kulturell bespielen. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Begriff «Kultur» ist in diesem Fall bewusst breit gefasst. Dieser reicht vom Turnverein mit eine Barrenvorstellung bis zu einer jungen Band, die ihr selbst komponiertes Musikstück präsentiert.