Veganuary
Aargauer Topmodel Manuela Frey will sich einen Monat lang vegan ernähren

Tierische Produkte finden im Januar keinen Platz im Speiseplan: Das Brugger Model Manuela Frey macht beim «Veganuary» mit.

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Manuela Frey

Manuela Frey

Rafa Dos Santos

31 Tage ohne Fleisch, Milch und Eier. Das Brugger Topmodel Manuela Frey will sich im Januar vegan ernähren. Gemeinsam mit Artistin Nina Burri und den FCZ-Spielern Marc Hornschuh und Moritz Leitner wirbt sie für den «Veganuary».

«Ich erhoffe mir neue Sichtweisen auf meine Essgewohnheiten, damit ich die pflanzliche Ernährung künftig pflegen kann», wird die 25-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Frey steht bereits seit zehn Jahren im Rampenlicht und lief für grosse Modelabels wie Chanel, Gucci oder Dior über den Catwalk. Zuletzt war sie in der dritten Staffel von «Switzerland's Next Topmodel» als Moderatorin und Jurymitglied zu sehen.

Manuela Frey gewinnt mit 15 Jahren den Elite Model Look Switzerland.

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Immer mehr machen mit

Verantwortlich für den Aktionsmonat «Veganuary» hierzulande ist die Vegane Gesellschaft Schweiz. Der Trend wurde vor acht Jahren von einer britischen gemeinnützigen Organisation ins Leben gerufen und stösst auf wachsendes Interesse.

Auch die grossen Detailhändler beteiligen sich wieder an der Aktion. Das Geschäft letztes Jahr lief gut: Die Migros verkaufte im Januar ein viertel mehr vegane Produkte, wie ein Pressesprecher in der SRF-Sendung «10 vor 10» sagte. Coop konnte den Umsatz mit veganen Produkten gar verdoppeln.

Mit einer rein pflanzlichen Ernährung reduziere man den persönlichen CO2-Fussabdruck wie auch den Wasserverbrauch, schreibt der Verein. «Der Konsum von tierischen Produkten ist Teil des Klimaproblems und ein grosser Faktor, auf den wir mit einer pflanzlichen Ernährung direkt Einfluss nehmen können», sagt Raphael Neuburger, Präsident der Veganen Gesellschaft Schweiz.

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