Die Rückbauarbeiten von Aula und Realschulhaus in Schinznach laufen seit vergangener Woche auf Hochtouren. Kurz vor den Sommerferien war noch ein unschöner Zwischenfall zu verzeichnen.

Am Donnerstagmorgen stellten die Schulverantwortlichen fest, dass im Verlauf der Nacht in der Aula massiv randaliert wurde, heisst es im Mitteilungsblatt «Der Schinznacher». Neben eingeschlagenen Fenstern und versprayten Wänden sei es auch zu Sachbeschädigungen gekommen. So sei beispielsweise ein Keyboard zerstört worden. Ebenfalls gefunden worden seien die Überreste eines Telefons, eines Staubsaugers und eines Druckers. «Geräte, die am Vortag noch einwandfrei funktionierten», stellt der Gemeinderat fest, der die Zerstörungswut Einzelner bedauert. Eine Fotodokumentation aller Schäden, die klar den Randalierern zugeordnet werden können, liege vor.

Mittlerweile seien dem Gemeinderat die Verursacher bekannt, sagt Gemeindeammann Urs Leuthard auf Nachfrage. Die Vandalen seien vom Gemeinderat angeschrieben und aufgefordert worden, sich bis am Montag schriftlich für ihr Fehlverhalten zu entschuldigen und die anteilmässige Begleichung des Schadens zu bestätigen.

Dieser beläuft sich alleine beim Elektropiano auf rund 1000 Franken, die Aufräumarbeiten sowie die administrativen Aufwendungen schlagen mit weiteren rund 500 Franken zu Buche. Ob bedingt durch die massive Sachbeschädigung insbesondere bei den Rückbauarbeiten weitere Kosten entstehen, könne noch nicht abgeschätzt werden, fügt Leuthard an.

«Vereinzelte Entschuldigungen sind in der Zwischenzeit eingegangen», hält der Gemeindeammann fest. «Einzelne der Verursacher haben auch bestätigt, dass sie sich am Schaden beteiligen.»

Vandalen-Akte im Aargau